Zusammenfassung

  • Es gibt gute Nachrichten für Fans vom „Tatort“ aus Münster.
  • „Tatort“ in der ARD: Die Fälle aus Münster gehören zu den erfolgreichsten Sendungen im deutschen Fernsehen.
  • Jetzt steht fest: Das Ermittlerduo darf weitermachen.

Eigentlich konzentrierte sich der „Tatort“ in NRW auf Großstädte. Im Oktober 2002 wurde die Verbrecherjagd dann mit Münster und dem Münsterland auf eine ländlich geprägte Region ausgeweitet – und das mit sehr großem Erfolg: Die Folge „Fangschuss“ erreichte im April 2017 mit 14,56 Millionen Zuschauern die höchste Einschaltquote eines „Tatorts“ seit 1992. In den „Tatort“-Top Fünf dieses Jahres belegt Münster mit der Folge „Fiderallala“ den ersten Platz (12,51 Millionen Zuschauer).

Zum Erfolg trägt nicht nur das Gesamtkonzept der Krimireihe bei, sondern auch die Hauptdarsteller: Der Ermittler Kriminalhauptkommissar Frank Thiel (gespielt von Axel Prahl) und der Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (gespielt von Jan Josef Liefers) haben seit über 20 Jahren gemeinsam fast 50 Fälle gelöst. Jetzt gibt es gute Nachrichten: Thiel und Boerne dürfen noch langfristig weiterermitteln.

Mit der aktuellen Folge „Die Erfindung des Rades“ hat der Münster-„Tatort“ einen jahrzehntealten Rekord gebrochen.
Mit der aktuellen Folge „Die Erfindung des Rades“ hat der Münster-„Tatort“ einen jahrzehntealten Rekord gebrochen. © WDR/Frank Dicks | WDR

WDR: Rundfunkrat verlängert mit Schauspiel-Duo des Münster-„Tatorts“

Am 11. Dezember hat der Rundfunkrat des WDR den Haushaltsplan des Senders für das kommende Jahr genehmigt und mehreren Programmverträgen sowie Kooperationen zugestimmt. Dabei sicherte das Gremium auch die mittelfristige Zukunft des Münster-„Tatorts“: Es gab grünes Licht für „längerfristig angelegte“ Verträge mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Der WDR teilte jedoch nicht mit, für wie viele Jahre die beiden Schauspieler weiterverpflichtet wurden.

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Der Münster-„Tatort“ ist die erfolgreichste Ausgabe des ARD-Klassikers: Die Folge vom 7. Dezember („Die Erfindung des Rades“) sahen mehr als 11 Millionen Menschen, Thiel und Boerne erreichten einen Marktanteil von 42,6 Prozent. Das war der beste „Tatort“-Wert seit 33 Jahren. Neben dem „Tatort“ hat der Rundfunkrat auch die Fortführung des „Kölner Treffs“ sowie die 13. Staffel von „Gefragt – Gejagt“ genehmigt. Das Gremium hat zudem der Sublizenzierung von WM-Spielen von der Deutschen Telekom zugestimmt.