Ein 14-Jähriger ist in Köln auf dem Dach eines Regionalzuges lebensgefährlich durch Stromschläge verletzt worden.
Fahrgästen waren am Sonntagabend Schreie aufgefallen, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin war der Zug im Süden der Stadt auf freier Strecke gestoppt worden.
Der 14-Jährige war beim sogenannten Trainsurfing auf dem Dach des Zuges mitgefahren und dabei mit einer Hochspannungsleitung in Berührung gekommen, wie es weiter hieß. Daraufhin entstand ein heller Blitz.
Unfall beim Trainsurfing: 80 Prozent der Haut verbrannt
Der Jugendliche schwebt in Lebensgefahr. Etwa 80 Prozent seiner Haut seien verbrannt worden, wie es hieß. Er befindet sich in einem Krankenhaus.
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren rund 600 Menschen in dem Zug. Sie wurden bis zum Bahnhof Köln-Süd gebracht und stiegen dort in einen Ersatzzug um. Die Bahnstrecke wurde drei Stunden gesperrt, wovon 38 andere Züge betroffen waren. Die Verspätungen betrugen den Angaben zufolge insgesamt 2.775 Minuten.


