„Fassungslos“ und „erschüttert“ zeigt sich Voerdes Bürgermeister Dirk Haarmann über die Tötung einer Frau vor einem Wohnhaus an der Hugo-Mueller-Straße am Freitagabend in Friedrichsfeld. Die 52-Jährige hatte durch eine Stichwaffe eine lebensgefährliche Verletzung erlitten, der sie erlag. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“, sagt Haarmann. Er berichtet, von Menschen angesprochen worden zu sein, die das Opfer kannten. Es zeige, welche persönlichen Betroffenheiten eine solche Tat auslöse – auch über den Kreis der engsten Familienmitglieder hinaus. Der Bürgermeister denkt da etwa an die Nachbarschaft, in der die 52-Jährige gelebt hat.
In Friedrichsfelder Facebook-Gruppe werden Bezüge zum Messerangriff in Aschaffenburg hergestellt
Eine Mordkommission der Polizei in Duisburg unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt in dem Fall. Über Täter und Tat-Hintergrund ist bislang offiziell nichts bekannt. Es werde in alle Richtungen ermittelt, heißt es vonseiten der Behörden, die von einer vorsätzlichen Tötung ausgehen. Derweil wird in der Facebook-Gruppe „Friedrichsfeld Aktuell“ in Kommentaren Kritik an der Asylpolitik in Deutschland geübt und werden Bezüge zum Messerangriff in Aschaffenburg hergestellt. Einige Nutzer halten dagegen.
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Bürgermeister Dirk Haarmann, der auf die Diskussionen auf Facebook angesprochen wurde, sie aber ganz bewusst selbst nicht gelesen hat, sieht „mit Schrecken“, was in den sozialen Netzwerken aus diesem Thema gemacht wird, und stellt zudem klar: „Wir beteiligen uns nicht an irgendwelchen Spekulationen.“ Diese seien unredlich. Die Polizei arbeite mit Hochdruck an der Aufklärung des Falles. Auch hält Haarmann es für „unangebracht, in Panik zu verfallen“. Er sehe aufgrund der allgemeinen Situation in Voerde vor dieser Tat keine Anzeichen dafür, dass es dort nun besonders gefährlich sein soll.


