Die Pflastersteine sind uneben in den Betonboden eingearbeitet, manchmal liegen zwei Steine nebeneinander, dann wieder vier. Einige sind längs angeordnet, andere quer. Das Straßenbild, das sich durch die Pflastersteine auf dem Foto eines Facebook-Nutzers in der Gruppe „Voerde – aktuell“ zeigt, wirkt unordentlich. „Ich hoffe, es ist eine temporäre Lösung“, kommentiert der Voerder, der das Bild in die Gruppe des sozialen Netzwerkes gestellt hat, seinen eigenen Beitrag.
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Durch weitere zahlreiche Beiträge unter dem Posting des Mannes wird deutlich: Nicht nur an der Straße Herzogring, an der der Voerder das Foto aufgenommen hat, sieht es so aus. „Fast überall in Voerde“, so schreibt ein anderer Nutzer, sollen bestimmte Straßenabschnitte mit diesen „Huckeln“ versehen sein, wie der Voerder Facebook-User sie nennt. „Auf der Bahnhofstraße auch, mehrfach!“, stimmt eine andere Nutzerin zu, eine weitere schreibt: „Auf der Tönningstraße sieht es auch nicht besser aus, hoffe, dass es nicht so bleibt.“
„Huckel“ auf Voerder Straßen: Stadt äußert sich
Auf Nachfrage bei der Stadt kann Sprecher Thorben Lucht sie jedoch beruhigen und bestätigt das, was auch andere Facebook-Nutzer unter dem Posting des Voerders vermuten: Es handelt sich um ein Provisorium der Deutschen Giganetz im Rahmen des Glasfaserausbaus in Voerde. Doch warum gibt es davon derzeit so viele gleichzeitig in Voerde?
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In einer Pressemitteilung erklärt die Stadt: „Solche provisorisch verschlossenen Pflasterflächen werden zunächst gesammelt, um sie anschließend in einem Zuge zu asphaltieren.“ Dies sei für die Bauunternehmen, die Asphaltarbeiten durchführen, wirtschaftlicher und logistisch sinnvoller. Komplett abgeschlossen sollen die Arbeiten dann in „ein bis zwei Monaten“ sein, so die Stadt. „Bis dahin sorgen die Pflasterungen für eine sichere und nutzbare Oberfläche.“



