Das Evengelische Krankenhaus Dinslaken beteiligt sich am Dienstag, 3. Juni, am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“. Ab 13.30 Uhr gibt es in den Räumen des Klinikums (Kreuzstraße 28) Infostände und Vorträge zum Thema.

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Mehr als zwölf Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen – darunter sehr häufig Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, aber auch Tumorschmerzen. Für die Betroffenen bedeutet das: Einschränkungen im Alltag, Verlust an Lebensqualität – und oftmals langwierige Wege bis zur richtigen Therapie. Über die Hälfte der Betroffenen wartet mehr als zwei Jahre auf eine wirksame Behandlung, und nur rund zehn Prozent erhalten eine Überweisung zu spezialisierten Schmerztherapeutinnen oder –therapeuten.
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Am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken leitet Dr. Werner Moser seit Anfang des Jahres 2024 die Sektion Schmerzmedizin. „Wir wollen die Ursachen der Schmerzen aufdecken und gezielt angehen.“, sagt der Schmerzexperte, „So können wir unseren Patientinnen und Patienten die richtigen Mittel an die Hand geben, damit sich ihre Lebensqualität verbessert und sie lernen, mit ihren Schmerzen besser umzugehen.“
Diese vier Experten-Vorträge gibt es
Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordere einen ganzheitlichen Ansatz, der invasive und medikamentöse Therapie, Physiotherapie, psychotherapeutische Therapie, Kunsttherapie, Entspannungstechniken, eine Änderung des Lebensstils und vieles mehr umfasse, so das Krankenhaus in einer Pressemitteilung. Dieses multimodale Modell stellt Dr. Moser gemeinsam mit seinem Team am 3. Juni 2025 ab 13:30 Uhr im Evangelischen Krankenhaus Dinslaken vor. Von 13.30 bis 14.30 Uhr kann man sich an Ständen der beteiligten Abteilungen auf der Station D6 informieren. Ab 15 Uhr gibt es vier Vorträge in der Cafeteria:
- Dr. Werner Moser (Leiter der Sektion Schmerzmedizin am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken): „Wenn alles nur weh tut – Wege aus dem Schmerz
- Melanie Nover (Psychologische Psychotherapeutin / Spezielle Schmerzpsychotherapie): „Psychotherapie im Rahmen der Interdisziplinären Multimodalen Schmerztherapie (IMST)“
- Dagmar Nasse-Kapp (Leitende Physiotherapeutin am Evangelischen Krankenhaus Dinslaken): „Physiotherapie im Rahmen der Interdisziplinären Multimodalen Schmerztherapie (IMST)“
- Prof. Dr. Michael Zimmermann (Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie am Evangelischen Krankenhaus Duisburg-Nord): „Rückenmarknahe Stimulation bei der Behandlung von chronischen Schmerzen“
Der Besuch der Infostände und die Teilnahme an den Vorträgen ist kostenlos. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.
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Das ist der Hintergrund
Beim bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“, der von der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. ins Leben gerufen wurde und zum 14. Mal veranstaltet wird, bieten rund 150 Kliniken, Praxen, Apotheken und Pflegeeinrichtungen in ganz Deutschland Aktionen, Infoveranstaltungen und Vorträge an. Zusätzlich beantworten Expertinnen und Experten zwischen 9 und 18 Uhr Fragen am Telefon unter der kostenlosen Hotline 0800/18 18 120. Der Aktionstag will auf die oft unzureichende Versorgung von Menschen mit chronischen Schmerzen aufmerksam machen. Weitere Infos gibt es unter www.schmerzgesellschaft.de.




