Schon wieder ist es passiert: Betrüger haben sich am Telefon, im Gespräch mit einem 62-Jährigen, als Polizeibeamte ausgegeben und ihn um Geld betrogen. Am Montag, 9. Juni, um 21.02 Uhr erhielt der Mann aus Hünxe einen Anruf. Der unbekannte Anrufer forderte den Mann auf, einen Bargeldbetrag als Lockmittel für eine angebliche Diebesbande vor seiner Haustür zu deponieren, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

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Nachdem der 62-Jährige das Geld vor seiner Tür deponiert hatte, habe eine bislang unbekannte männliche Person das Geld abgeholt. Nach Angaben des Mannes sei die Person etwa 1,80 bis 1,85 Meter groß, schlank und 30 bis 40 Jahre alt gewesen. Er habe kurze Haare und einen Vollbart. Zudem sprach er Hochdeutsch und war mit einem hellen Pullover sowie einer blauen Jeans bekleidet, heißt es weiter. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiwache Ost in Dinslaken unter der Telefonnummer 02064/6220 entgegen.
Betrugsmasche am Telefon: In Moers gab es einen ähnlichen Fall
Weil es in Moers nur wenige Tage vorher einen ähnlichen Fall gegeben hat, rät die Polizei erneut: „Übermitteln Sie keine persönlichen Daten am Telefon, insbesondere keine Bankdaten. Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 und, wenn möglich, Verwandte oder andere Personen ihres Vertrauens.“
Die Polizei würde die Bürger niemals am Telefon oder an der Haustür um Geldbeträge bitten. „Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben.“ Wichtig sei auch: „Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.“ Und weiter: „Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betruges geworden sind und erstatten Sie eine Anzeige. Seien Sie sich bewusst, Betrüger nutzen die Gefühle ihrer Gesprächspartner aus, sind redegewandt und wollen in erster Linie an Vermögenswerte kommen.“
Polizei im Kreis Wesel informiert online über aktuelle Betrugsmaschen
Die Betrugsmaschen seien vielfältig und verändern sich immer wieder. Unter der Internetseite polizei-beratung.de hält die Polizei die Bürger immer wieder auf dem Laufenden, auch über aktuelle Betrugsmaschen. Die Fachdienststelle für Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Wesel bietet ebenfalls ein Informationsangebot. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0281/1074420 melden und Informationsbroschüren anfordern.




