Im Zuge des Stromnetzausbaus, den Amprion zurzeit auch auf Voerder Stadtgebiet vornimmt, wird es in der kommenden Woche in Götterswickerhamm zu Straßensperrungen kommen. Das in Dortmund ansässige Unternehmen errichtet als Ersatz einer bestehenden Leitung eine neue – die alte wird zurückgebaut.

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Ende April hatte Amprion in Götterswickerhamm in Rheinnähe unweit vom Parkplatz „Storchennest“ mit der Errichtung eines neuen Strommastes begonnen. Der Riese ist Teil der provisorischen Freileitung, die zwischen Voerde und Rheinberg-Budberg entsteht und später auf einer weiter nördlich bei Mehrum den Rhein querenden Trasse zum größten Teil durch ein Erdkabel ersetzt werden soll.

Nun steht in dem Rheindorf die Demontage der alten Leiterseile an. Um die Leiterseile zu sichern, kommen Amprion zufolge mobile Baukräne zum Einsatz. Während der Demontage sind „kurze Teilsperrungen von Straßen notwendig“. Folgende Straßen werden am Dienstag, 17. Juni, und am Mittwoch, 18. Juni, in der Zeit von 7 bis 19 Uhr im direkten Bereich der bestehenden Leitung gesperrt:

  • Dammstraße
  • Himmbruchweg, im Bereich des Hasenwegs
  • Kortenacker

Ebenso wird der Rhein im Zuge der Arbeiten zeitweise gesperrt, wie Amprion mitteilt. Die Maßnahmen seien mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Im Fall der Sperrung des Rheins mit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes. Umleitungen für den Straßenverkehr werden nach Amprion-Angaben ausgeschildert.

Die Sperrung sei für die Sicherung der Arbeiten und für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden notwendig. Nach der Demontage der Leiterseile könne der Verkehr wieder sicher fließen.

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Das auch auf Voerder Stadtgebiet laufende Stromnetzausbau-Vorhaben sieht vor, die derzeitige 220-Kilovolt-Freileitung zwischen Wesel und Krefeld-Hüls im Abschnitt zwischen der Umspannanlage Wesel/Niederrhein (Stadt Wesel) und der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) durch eine neue Höchstspannungsleitung zu ersetzen. Die neue Leitung soll Strom auf der Spannungsebene 380 Kilovolt transportieren. Zusätzlich wird auf diesem Abschnitt eine 110-Kilovolt-Leitung mitgeführt, wie Amprion erläutert.

Zwischen der Umspannanlage Utfort (Stadt Moers) und dem Punkt Hüls-West (Stadt Krefeld) werde auf rund 15 Kilometern bereits der Neubau einer 380-Kilovolt-Leitung im Trassenraum einer vorhandenen 220-Kilovolt-Freileitungstrasse umgesetzt und die 220-Kilovolt-Leitung in diesem Zuge zurückgebaut.

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Zwischen dem Punkt Hüls-West und St. Tönis besteht bereits eine Leitung. „Hier werden bereits die Masten von 220 Kilovolt auf 380 Kilovolt ertüchtigt. So kann die 380-Kilovolt-Verbindung bis in den Bereich der Umspannanlage St. Tönis fortgesetzt werden“, erklärt Amprion.