Die Feuerwehr Voerde musste am Freitag, 13. Juni, gleich fünfmal ausrücken. Durch eine automatisch ausgelöste Brandmeldeanlage wurde gegen 7.36 Uhr die Einheit Friedrichsfeld zu einer ortsansässigen Firma gerufen. Nur knapp zwei Stunden später, gegen 9.28 Uhr rückten die Einheiten Voerde, Möllen und Löhnen ebenfalls zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage im Stadtteil Voerde aus. Bei beiden Einsätzen handelte es sich jedoch um Fehlalarme, wie die Feuerwehr mitteilt.

Um 11.19 Uhr wurden dann allerdings die Einheiten Spellen, Friedrichsfeld, Löhnen, die Drehleiter und der Einsatzleitwagen zu einem LKW-Brand alarmiert. Schon während der Anfahrt der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung sichtbar, so die Feuerwehr. Am Einsatzort eingetroffen stellte die Feuerwehr schließlich fest, dass auf dem Gelände einer Logistikfirma ein 24 Tonnen schwerer Gabelstapler in voller Ausdehnung brannte.

Brand in Voerder Logistikfirma: Aufwendige Nachlöscharbeiten

Unverzüglich wurde die Brandbekämpfung durch zwei Trupps eingeleitet. Die Löschmaßnahmen zeigten laut Feuerwehr auch zügig Wirkung. Die Nachlöscharbeiten seien jedoch aufwändig gewesen, wodurch insgesamt vier Trupps unter Atemschutz eingesetzt wurden. Als Löschmittel benutzten die Einsatzkräfte Schaum. Die Untere Wasserbehörde des Kreises Wesel wurde laut Feuerwehr ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen. Nach etwa zwei Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

Kurze Zeit später alarmierte die Kreisleitstelle um 15.02 Uhr das kleine Mehrzweckboot, das in Spellen stationiert ist. Gemeldet war „Öl auf Gewässer“. Der Spellener Einsatzleiter forderte die Einheit Löhnen, mit dem zweiten, größeren Mehrzweckboot, zur Unterstützung an. Nach der Erkundung und Rücksprache mit der Unteren Wasserbehörde war allerdings kein Eingreifen notwendig, so die Feuerwehr.