Der Verdacht auf Blaualgen im Rotbachsee in Hiesfeld hat sich bestätigt. Das teilt der Lippeverband acht Tage nach der Verdachtsmeldung am 29. Juni nun mit. Rund um das Gewässer hat der Wasserwirtschaftsverband nach eigenen Angaben Hinweisschilder aufgestellt. Spaziergängerinnen und Spaziergänger werden vor Kontakt mit dem Seewasser gewarnt. Ebenso sollten Hunde nicht aus dem Rotbachsee trinken oder darin baden.

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Der Lippeverband spricht von einer „besorgniserregenden Ausbreitung“ der Blaualge. Grund könnte ihm zufolge die anhaltende Hitze in dem stehenden Gewässer sein. Der Wasserwirtschaftsverband geht davon aus, dass der See noch bis September mit den gesundheitsschädlichen Bakterien befallen sein wird – „für einen Rückgang der Blaualgen im See müssen die Temperaturen unter zwölf Grad sinken“.
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Anders als der Name es vermuten lasse, handele es sich bei der Blaualge weder um eine Alge „noch ist sie blau“. Es sind Bakterien (Cyanobakterien), „die einen eher grünlichen Teppich“ auf den Gewässern bilden. „Bei einer normalen Konzentration sind Blaualgen ungefährlich. Das ändert sich aber, wenn sie sich stark vermehren. Blaualgen können bei Menschen zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, geröteten Augen und Atemnot führen“, erläutert der Lippeverband.
In Seen mit auffälligem Algenwachstum sollte nicht gebadet werden. Insbesondere bei kleinen Kindern sollte man kein Risiko eingehen. Hunde sind ebenso gefährdet und sollten keinesfalls in Kontakt mit dem Wasser aus dem Dinslakener See kommen. Der Lippeverband weist weiterhin darauf hin, dass die Fütterung von Fischen und Wasservögeln das Wachstum der Algen begünstige. Daher sollten Bürgerinnen und Bürger besonders in den Sommermonaten darauf verzichten.
So berichtete die NRZ am 29. Juni 2025 zu dem Thema:
Wegen des Verdachts auf Blaualgen hat die Ordnungsbehörde der Stadt Dinslaken am Sonntag vorsorglich den Rotbachsee sperren lassen. Entsprechende Hinweisschilder wurden aufgestellt. Der Lippeverband sowie Wald und Holz NRW seien umgehend durch die Stadt informiert worden. Zuvor hatten sich aufmerksame Dinslakener bei der Feuerwehr gemeldet und auf den Verdacht hingewiesen, wie die Stadt am frühen Sonntagabend mitteilte.
Eine betroffene Hundehalterin hatte am Nachmittag auf Facebook in der Gruppe „Dinslaken aktuell“ davor gewarnt, dass das Gewässer „voller Blaualgen“ sei. Ihr Hund kämpfe gerade „ums Überleben“. Über den Sachverhalt habe sie die Feuerwehr und die Stadt Dinslaken informiert, damit der Rotbachsee abgesperrt werde und nicht noch mehr Tiere betroffen sind.
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Der Bereich ist ein beliebter Freizeit- und Erholungsort. In den vergangenen Jahren hatten sich im Rotbachsee immer wieder Blaualgen ausgebreitet. Bei einer normalen Konzentration sind die Bakterien, die entgegen ihres Namens „einen eher grünlichen Teppich auf den Gewässern bilden“, nach Angaben des Lippeverbandes ungefährlich. Dies ändere sich aber, wenn sie sich stark vermehren.

Blaualgen können bei Menschen „zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Hautreizungen, geröteten Augen und Atemnot führen“. Auch Hunde seien durch die Bakterien „gefährdet und sollten keinesfalls in Kontakt mit dem Wasser kommen“, warnt die Stadt Dinslaken.




