Die Briefkästen am Niederrhein werden digitaler - zumindest ein wenig. Die Deutsche Post DHL hat die Schilder auf 2100 gelben Kästen im Postleitzahlenbereich beginnend mit 46 und 47 - also Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Kreis Wesel, Krefeld, Niederrhein - ausgetauscht.

So lange ist der Brief unterwegs

Diese sogenannten Leerungsanzeiger tragen nun auch zwei QR-Codes. Dahinter verbergen sich zusätzliche Produkt- und Standortinformationen. Mit dem QR-Code links kann man per Smartphone abrufen, wie lange Briefe üblicherweise unterwegs sind (Regellaufzeit), außerdem gibt es Infos zu Briefprodukten und Preisen. Und über den QR-Code unten rechts gelangt man zur Anzeige weiterer Standorte. Auch die gezielte Suche nach bestimmten Standorten ist dort möglich.

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„Damit bieten wir unseren Kunden nun die Möglichkeit sich direkt am Briefkasten über häufig gestellte Fragen zu Preisen, Laufzeiten, Produkten und weiteren Standorten in der Nähe zu informieren. Über die Preisinformation kann man so beispielsweise vor dem Einwurf des Briefes prüfen, ob man das richtige Porto aufgebracht hat“, sagt Annette Horoba, Abteilungsleiterin Verkehr bei der Postniederlassung Duisburg. 

Barcodes auch im Inneren der Briefkästen

Auch im Inneren ihrer Briefkästen arbeitet die Deutsche Post mit codierten Informationen. Alle bundesweit 108.200 Kästen sind mit speziellen Barcode-Label ausgestattet. Dieser Strichcode ist eine notwendige Voraussetzung für das Funktionieren der Scannertechnik bei der Briefkastenleerung. Jeder Kastenleerer der Deutschen Post ist mit einem mobilen Handscanner unterwegs und funkt die Daten nach erfolgter Leerung direkt an das zuständige Briefzentrum. Dort kann man sofort erkennen, ob die Briefkastenleerung wie geplant durchgeführt wurde oder ob gegebenenfalls auf Unregelmäßigkeiten reagiert werden muss, so DHL.

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„Wir sorgen mit dem Einsatz dieser Scans für Zuverlässigkeit und Transparenz bei der Briefkastenleerung. Durch die aktuellen Daten haben wir auf die Minute genau einen lückenlosen Nachweis über die Leerungen und etwaige Unregelmäßigkeiten sind dadurch sofort erkennbar“, erklärt Horoba. „Wir erhalten so zeitnah aktuelle Daten über den Füllgrad eines Kastens sowie Informationen über eventuelle Beschädigungen. Wir können so beispielsweise rechtzeitig Zusatzleerungen einrichten, um einer Überfüllung der Kästen in Stoßzeiten vorzubeugen.“