Im Rahmen der Transformation des ehemaligen Steinkohlekraftwerks Voerde baut der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion seine Umspannanlage auf dem Gelände an der Frankfurter Straße in Möllen zurück. Aufgrund der Demontagearbeiten muss der zwischen dem Areal und dem Rheinufer gelegene Radweg im Zeitraum von Montag, 7. Juli, bis Freitag, 22. August, gesperrt werden. Eine Umleitung über die Frankfurter Straße und die Ahrstraße wird ausgeschildert.

Die Schilder zur Umleitung werden nach Angaben des Übertragungsnetzbetreibers an den Einmündungen des Radweges aufgestellt, die sich am Strandhaus Ahr sowie der an der Frankfurter Straße unweit der Abbiegung in die Friedrichstraße befinden. „Unsere Anlage befindet sich am äußeren Rand des Geländes, weshalb die Sperrung aus Sicherheitsgründen notwendig ist“, erklärt Matthias Machinek, Projektsprecher bei Amprion.

Seit etwa zwei Jahren wird das Steinkohlekraftwerk in Voerde, das 2017 vom Netz genommen wurde, zurückgebaut. Die Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2026 abgeschlossen sein soll. Im Zuge dessen wird nun auch die 220-kV-Umspannanlage Möllen des Dortmunder Unternehmens Amprion demontiert.

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Der Energieversorger RWE – Eigentümer des alten Kraftwerksgeländes – hat bekanntlich Konzepte für eine grüne Nachnutzung des Geländes vorgelegt, die verschiedene Szenarien wie den Bau eines Gaskraftwerks, aber auch von Batteriespeichern oder einem Wasserstoff-Elektrolyseur umfassen.

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„Unabhängig von der letztendlichen Nutzung tragen wir gerne dazu bei, den Standort zukunftsfähig zu machen“, erklärt Machinek weiter. Die hierfür erforderliche Anbindung an das Stromnetz könne dann über die nahegelegene Umspannanlage Zensenbusch erfolgen.