In Voerde hat am Freitagabend ein unbewohntes Haus an der Straße „Am Lippekanal“ gebrannt. Die Feuerwehreinheiten Friedrichsfeld und Spellen sowie die Drehleiter und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Voerde wurden um 23.22 Uhr alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand das Erdgeschoss des Einfamilienhauses bereits in Vollbrand, es schlugen Flammen aus den Fenstern und es bestand die Gefahr der Ausbreitung auf die weiteren Etagen und den Dachstuhl. Bei der Erkundung wurde festgestellt, dass es sich um ein unbewohntes Einfamilienhaus handelte und keine Personen darin waren.

Der Einsatz war auch für die Retter gefährlich

Die Feuerwehr leitete die Brandbekämpfung ein, konnte aber innerhalb des Gebäudes nicht eingreifen: Die Flammen loderten bereits zu stark und herabfallende Teile hätten die Retter gefährdet. „Es wurde ein massiver Außenangriff von allen Seiten eingeleitet“, berichtet die Feuerwehr. Aufgrund der dynamischen Lage wurden noch Einheiten nachgeordert - die Einheit Voerde sowie ein Rettungswagen zum Eigenschutz.

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Zum Glück zeigten die Löschmaßnahmen schnell Wirkung. Ein Trupp öffnete über die Drehleiter das Dach, um Glutnester abzulöschen. Dazu musste durch den Energieversorger kurzzeitig der Strom auf der Straße abgestellt werden, da eine Stromleitung im Arbeitsbereich der Drehleiter vorhanden war.

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Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Das Gebäude ist unbewohnbar. Während der Löschmaßnahmen kam es in dem Bereich der Einsatzstelle zu Verkehrsbeeinträchtigungen.

Die Feuerwehr Voerde war mit etwa 60 Einsatzkräften vor Ort, außerdem waren zwei Kräfte des Rettungsdienstes am Einsatz beteiligt. Der Einsatz konnte nach drei Stunden beendet werden.