Die Freien Liberalen Dennis Jegelka und Felix Ülhoff, die sich von der FDP-Fraktion getrennt haben, fordern rasche Klarheit über die Zukunft städtischer Kulturveranstaltungen und die Förderungen Dinslakener Kulturschaffende und stellte deshalb einen Antrag auf Sondersitzungen vor der Kommunalwahl. In dem Schreiben, das auch der Redaktion vorliegt, heißt es „die jüngsten Entwicklungen um die abgesagte Informationsveranstaltung für die Kulturschaffenden und die anhaltenden Irritationen im politischen Raum machen deutlich, dass dringend Handlungsbedarf besteht. „Gerade bei einem so wichtigen Thema wie der zukünftigen Aufstellung des Kulturbereichs in unserer Stadt ist Klarheit, Transparenz und vor allem ein zügiger Beschluss notwendig.“
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Nach den hitzigen Diskussionen über eine mögliche Auslagerung von bislang städtischen Veranstaltungen und Förderungen für die lokalen Kulturschaffenden, zu denen auch die Freilicht AG sowie die durch die AG musischer Vereinigungen in Dinslaken vertretenen Chöre und Ensembles zu der städtischen Tochter Din-Event wurde in der Ratssitzung vom 1. Juli die Einberufung einer Sondersitzung des Kultur-,Europa- und Partnerschaftsausschuss (KPE-Ausschuss) beschlossen. Zudem luden die Kulturdezernentin und der Vorsitz des KPE-Ausschusses die Kulturschaffenden zu einem Gespräch ein. Doch dieses wurde aufgrund eines Formfehlers kurzfristig abgesagt. Die Sondersitzungen sollen, so Bürgermeisterin Michaela Eislöffel, vor Ende der Wahlperiode stattfinden.
Dinslaken und seine kreative Szene verdienen ein klares Signal
Dennis Jegelka, Ratsherr, Freie Liberale Dinslaken
Die Fraktion der Freien Liberalen drängt dabei auf Tempo: Die Verwaltung solle die Kulturschaffenden umgehend zu einer Gesprächsrunde einladen so Dennis Jegelka. Das Ergebnis dieser Gespräche solle dem Kulturausschuss und anschließend dem Rat noch im Laufe des Monats August zur Beratung und Beschlussfassung vorgelegt werden, die Perspektiven und Anliegen der Kulturschaffenden eingebunden werden. „So kann eine fundierte Entscheidung vor der neuen Kommunalwahl getroffen werden – im Sinne einer handlungsfähigen und transparenten Stadtpolitik.“ Ein weiteres Hinauszögern sei aus Sicht der Freien Liberalen in keiner Weise akzeptabel.
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„Dinslaken und seine kreative Szene verdienen ein klares Signal“, so die Freien Demokraten. „Dass ihre Stimmen gehört, ihre Wünsche ernst genommen und die Weichen für eine lebendige, zukunftsfähige Kultur gestellt werden“, so Jegelka. „Die Fraktion der Freien Liberalen lädt alle demokratischen Kräfte im Rat dazu ein, sich dem Willen zur Einigung und Transparenz anzuschließen und gemeinsam Verantwortung für die Kulturlandschaft der Stadt zu übernehmen.“


