„Dinslaken braucht keine Parolen aus dem Internet und keinen Social-Media-Radikalismus“ – mit diesen Worten ruft Ali Acabuga, Sprecher der Aktiven Wählergemeinschaft Dinslaken (AWG), dazu auf, bei der Kommunalwahl am 14. September nicht zum Mittel der Protestwahl zu greifen. Dabei geht Acabuga, der auch sachkundiger Einwohner der AWG ist, vor allem auf die Wahlkampagne der AfD ein, die erstmals in Dinslaken antritt.
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Denn „während andere Parteien und Wählergemeinschaften mit Gesichtern, Ideen und Vorschlägen antreten, bleibt die AfD unsichtbar“, so Acabuga. Es gab keine Mitteilung zu den Kandidatinnen und Kandidaten, die am 14. September für die AfD in Dinslaken zur Wahl stehen, es gebe „keine Plakate, keine Werbung in eigener Sache“, so Acabuga. Die Kandidaten - einige wurden in den vergangenen Tagen mit dem Slogan „Versprechen halten“ auf Social Media-Kanälen der AfD gezeigt - würden sich „hinter bloßen Namen verstecken. Aber ein Name allein reicht nicht, um Volksvertreter zu sein“, findet Acabuga.
Wer Verantwortung übernehmen will, muss auch seine Haltung und Ideen offenlegen: Wie stehen Sie zu Fremdenfeindlichkeit? Wie zur Verfassung? Welche Lösungen haben Sie für unsere verschuldete Kommune?
Ali Acabuga hat Fragen an die AfD Dinslaken.
Wer Verantwortung übernehmen wolle, müsse auch „seine Haltung und Ideen offenlegen: Wie stehen Sie zu Fremdenfeindlichkeit? Wie zur Verfassung? Welche Lösungen haben Sie für unsere verschuldete Kommune?“, fragt der AWG-Sprecher: Ohne Antworten auf solche Fragen sei ein Kandidat „nicht mehr als ein Platzhalter“, so der AWG-Sprecher.
Hier gibt es Infos zur Kommunalwahl in Dinslaken
Informationen zur Kommunalwahl in Dinslaken gibt es auf einer eigenen Seite der NRZ Dinslaken.
Informationen zu allen Kandidaten und Kandidatinnen, die in Dinslaken bei der Kommunalwahl 2025 antreten, gibt es hier.
Die AfD verlasse sich „allein auf Frust und Protest – ganz gleich, ob ihre Aufgestellten überhaupt Verantwortung für Dinslaken übernehmen wollen oder können“. Eine Proteststimme verändere aber nichts – „sie stärkt nur diejenigen, die gar kein echtes Interesse an unserer Stadt haben“, so Acabuga.
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Das ist Acabugas Appell
Bei der Kommunalwahl am 14. September würden die Dinslakener entscheiden, wer sie im Rat vertritt – „und damit auch, wie unsere Zukunft vor Ort gestaltet wird“. Dabei gehe es um die Bedürfnisse und Anliegen der Bürger. Die Stadt brauche „ehrliche, greifbare Politik für unsere Schulen, unsere Innenstadt, unsere Sportstätten und unsere gemeinsame Zukunft“. Deswegen appelliert er gerade auch an die jungen Wählerinnen und Wähler: „Geht am 14. September 2025 wählen. Schaut genau hin, wem ihr eure Stimme gebt. Nutzt eure Wahl, um wirklich etwas zu bewegen. Denn Teilhabe verändert mehr als Protest.“



