Verschiedene Organisationen aus allen Stadtteilen haben sich zum Voerder Netzwerk für Demokratie zusammengeschlossen. Ihr Ziel: den respektvollen Umgang in der Stadtgesellschaft stärken. Mit dabei sind unter anderem die Voerder Kirchen- und Moscheegemeinden, Vertreter der Vereins- und Werbegemeinschaften, der Stadtsportverband, Vertreter der Voerder Schulen sowie Vertreter der Wohlfahrtsorganisationen. Die Basis ihrer Zusammenarbeit bildet das Prinzip der Menschenwürde und die im Grundgesetz festgeschriebenen Grund- und Menschenrechte. Parteien können im Netzwerk mitwirken, sofern sie keinen Zweifel an ihrer Haltung zum Grundgesetz erkennen lassen.

Handlungssicherheit gewinnen

Mehrere Anlässe in den Voerder Stadtteilen waren in der Vergangenheit Grund zum Dialog. Das Netzwerk möchte darauf nicht nur reagieren, sondern auch präventiv tätig sein – um Handlungssicherheit zu gewinnen und Ohnmachtsempfinden bei grenzüberschreitenden Äußerungen oder Handlungen zu überwinden. Eine Schulung zum Umgang mit rechtsextremen Parolen hat bereits stattgefunden – das Angebot wurde auch von anderen Organisationen wiederholt nachgefragt.

Zu einer ersten Veranstaltung lädt das Netzwerk am Dienstag, 2. September, ein: Im Vorfeld der nahenden Kommunalwahl findet ab 19 Uhr in der Comenius-Gesamtschule eine Diskussionsveranstaltung mit den drei Bürgermeisterkandidaten für Voerde statt. Zusätzlich stehen die Ortsverbände von CDU, FDP, Grünen, Die PARTEI, SPD und „Wir Voerder“ den Wählerinnen und Wählern Rede und Antwort. Die Schülerfirma der Gesamtschule wird bei der Veranstaltung für Snacks und Getränken sorgen.