Ein bunt gedeckter Tisch mit frischen Brötchen, gekochten Eiern, Käseplatte, Geflügelsalami, gebratenen Paprikas, Oliven und vielem mehr, dazu Tee und Kaffee lädt am Sonntagvormittag, 31. August, zum „Offenen Frühstück“ auf dem Lohberger Marktplatz ein. 

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Alle Teilnehmenden sollten dazu etwas mitbringen. Fatima Semiz hat ganz viel mitgebracht, fühlte sich verantwortlich für ein besonders gutes Frühstück. „Das machen wir ja einmal im Jahr, und dann soll es auch schön sein“, sagt Fatima dazu und freut sich, dass es von den Teilnehmenden so schön angenommen wird. Nach und nach treffen 60 bis 70 Personen ein, obwohl das Wetter erstmal mäßig begonnen hatte, und nehmen an den weiteren Tischen und Bänken Platz. 

Offenes Frühstück soll alle Menschen in Lohberg zusammenbringen

Julia Schlimmerei, Vorstandsmitglied vom Bürgerverein „Forum Lohberg“ ist auch glücklich, dass doch noch so viele am Sonntag auf den Marktplatz kamen. „Wir möchten ja alle Bevölkerungsgruppen unseres bunten Stadtteils an die Tische bekommen. Gemütliches Essen und Trinken führt doch viele zusammen“, beschreibt sie die Idee dieses „Offenen Frühstücks“, das schon vor Corona ins Leben gerufen worden war. 

Wir möchten als Lohberger ernst- und mitgenommen werden.

Julia Schlimmerei, Vorstandsmitglied vom Bürgerverein „Forum Lohberg“

Auch Dinslakener Bürgermeisterkandidaten waren bei dem Offenen Frühstück dabei

Auch Politiktreibende nahmen teil und mischten sich „unters Volk“, wie die Bürgermeisterkandidaten Dr. Tagrid Yousef, Simon Panke oder Stefan Walko. 

Murat Dogan, der Pressebeauftragte Lohbergs größter Moschee DITIB, hatte die Tische, Bänke und Pavillons mitgebracht und sagte: „Natürlich sind wir hier als Gemeinde gerne dabei.“ Während junge Frauen mit Tellern umherlaufen und den Gästen freundlich Käsewürfel und Trauben anbieten, richtet Julia Schlimmerei Worte an die Stadt Dinslaken: „Wir möchten als Lohberger ernst- und mitgenommen werden.“ Die junge Mutter ist davon überzeugt, „dass wir viel besser als unser Ruf sind“. 

Auch „Dorfsheriff“ Frank Koppers, Bezirksbeamter für den Stadtteil, hat sich in seiner Uniform mit den gelben Leuchtstreifen an einem der Tische niedergelassen und beteiligt sich an den entspannten Gesprächen beim Essen und Trinken. „Miteinander zu reden, ist die beste Medizin“, ist sich der Polizeibeamte sicher. 

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Mittlerweile, es geht auf 12 Uhr zu, wird auch frischer Pflaumenkuchen herumgereicht. Es mangelt einfach an nichts und es ist alles so gastfreundlich und friedvoll. Ein schöner Tag für das Lohberger Miteinander.