Eine besondere Mittagspause konnten Gäste im Café „König Gustav“ verbringen. Die Grünen hatten zu einer „Politischen Mittagspause“ eingeladen, bei der Felix Banaszak, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, und Bürgermeisterkandidatin Dr. Tagrid Yousef Rede und Antwort standen.
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In lockerer Atmosphäre gingen Banaszak und Yousef auf Fragen der Besucher ein. Thematisiert wurden unter anderem Fragen zur allgemeinen politischen Situation in Berlin, zum Wahlkampf zur Bundestagswahl Anfang des Jahres oder zu finanzpolitischen Entscheidungen. Ganz konkret wurde beispielsweise gefragt, was der Bund dazu beitragen kann, die finanziellen Nöte der Kommunen zu lindern. Hierzu erläuterte Banaszak, wie der Bund Kommunen durch Förderprogramme und Entlastungen unterstützt und sprach sich für eine Altschuldenlösung auf Bundesebene aus.
Die Bürgermeisterkandidatin ergänzte zur Frage nach Dinslakens Haushalt, welche Sparmöglichkeiten es in Dinslaken gibt und welche Projekte priorisiert werden, um die Stadt zukunftsfähig gestalten zu können. Viele Vorgaben des Bundes müssen in der Kommune umgesetzt werden, trotz klammer kommunaler Kassen.
Warum für Tagrid Yousef solche Gespräche wichtig sind
Stellungnahmen gab es auch zur Digitalisierung und zur Verwaltung. Sowohl Banaszak als auch Tagrid Yousef betonten, wie wichtig moderne und effiziente Verwaltungsprozesse sind, um Bürger zu entlasten und den Zugang zu Verwaltungsleistungen zu erleichtern. „Solche Gespräche und Begegnungen wie heute sind mir besonders wichtig“, betonte Bürgermeisterkandidatin Dr. Tagrid Yousef. „Politik muss mitten in der Stadt und nah bei den Menschen stattfinden. Nur wenn wir miteinander ins Gespräch gehen, können wir die Politik machen, die wirklich zu Dinslaken passt.“
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Zufrieden zeigte sich Niklas Graf, Sprecher der Dinslakener Grünen, mit der etwas anderen Mittagspause: „Die große Resonanz zeigt, wie wichtig echte Gesprächsangebote sind – gerade in Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen. Nur im Dialog entstehen Vertrauen und gemeinsame Lösungen.“ Bei diesem Treffen habe man erlebt, wie viel Offenheit und Interesse seitens der Bürgerinnen und Bürger besteht.


