Als Dr. Tagrid Yousef und Susanne Kröhnert im März als Teil des internationalen Netzwerkes der israelischen Friedensinitiative Women Wage Peace und deren palästinensischen Pendants Women of the Sun den Friedensaufruf „Mother‘s Call“ vorstellten, sprang der Funke sofort auf die Frauen im Theater Halbe Treppe über. Noch am selben Abend entstand die Idee, auch in Dinslaken die Bestrebungen nach einem Miteinander von Israelis und Palästinensern zu unterstützen. Denn, wie „Mother‘s Call“, aber auch wieder die jüngsten Demonstrationen am Wochenende in Jerusalem es zeigen: Es gibt den Wunsch nach Frieden, nach einer Lösung des Konfliktes, nach einem Ende des Tötens, Sterbens und Leidens auf beiden Seiten.
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Die Friedensinitiative Mother‘s Call Dinslaken wird Ende September bei mehreren Gelegenheiten die Menschen in den Fokus stellen, die sich für einen dauerhafte, friedliche Lösung des Konflikts im Nahen Osten einsetzen.
Beim interkulturellen Fest in Dinslaken können die Bürger eine Friedensbotschaft schreiben
Am Stand beim Interkulturellen Fest am Sonntag, 21. September, im Dinslakener Stadtpark, gibt es die Möglichkeit, selbst eine Friedensbotschaft zu schreiben bzw. zu sprechen, Friedensarmbänder zu gestalten und mit anderen friedensbewegten Menschen ein großes Peace-Zeichen auf der Wiese im Stadtpark zu stellen. Auf der Bühne wird der Tanz zum Lied von Yael Deckelbaum „Prayer of the Mothers“ gezeigt – ein entsprechendes Video von tanzenden Aktivistinnen in Israel ging viral.
Vortrag im November
Dr. Michael Fendler, der im Frühjahr dieses Jahres als Arzt für die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ in Gaza tätig war, berichtet am Mittwoch, 5. November, 19.30 Uhr, im Johannahaus, Duisburger Straße 34, von seiner Arbeit und seinen Eindrücken vor Ort.
Am Montag, 22. September, wird dann um 17 Uhr in der Zechenwerkstatt Lohberg die Ausstellung „Mauersprünge“ eröffnet. Auf Fotos wird Graffiti-Kunst auf der Mauer gezeigt, die die Palästinensergebiete begrenzt. Die Ausstellung macht die persönlichen Geschichten und Kommentare von Menschen auf beiden Seiten greifbar, die die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck bringen. Außerdem werden verschiedene Organisationen vorgestellt, die sich für Versöhnung und Verständigung auf der Basis von Gewaltfreiheit sowohl in Israel als auch in Palästina einsetzen.
Ausstellung in der Dinslakener Zechenwerkstatt zeigt die Arbeit von israelischen und palästinensischen Frauenorganisationen
Peter Goldstein, der die Ausstellung in Kooperation mit der Dialoggruppe Palästina/Israel Rheinland Ruhrgebiet konzipiert und gestaltet hat, wird bei der Vernissage sowie bei den weiteren Öffnungszeiten (Dienstag, 23. September, von 10.30 bis 13 Uhr, Mittwoch, 24. September, von 15 bis 18 Uhr, Donnerstag, 25. September, von 9 bis 12 Uhr, sowie am Freitag, 26. September, ab 18 Uhr) vor Ort sein. Zudem begleitet er Schulklassen, die sich gesondert für Information und Führungen durch die Ausstellung anmelden können. Die Vernissage wird musikalisch von Thomas Hecker begleitet.
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Die Finissage am Freitag, 26. September, wird zum „Friedensabend“ im Rahmen der aktuellen Pop-up-Kneipen-Reihe „Zum Glück Auf“. Ab 19 Uhr werden in der Zechenwerkstatt die Arbeit der israelischen und palästinensischen Frauenorganisationen Women Wage Peace und Women of the Sun vorgestellt. Ab 20 Uhr spielt die Band Tribubu um den britisch-spanischen Sänger und Gitarristen Lucas Bárcena eine erfrischende Mischung aus Rumba, Pop und Folk mit westafrikanischen Riffs, Rhythmen und Melodien.

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Die Weltmusik des Quartetts lädt zum Mittanzen ein. Und so geht der Abend auch weiter. Ab 22 Uhr legt DJ Pedroro unter dem Motto „Dancing for Resistance“ weitere Worldmusic-Beats auf.




