Die Feuerwehr Dinslaken musste am Dienstag, 9. September, zu insgesamt fünf Einsätzen ausrücken. Hierbei wurden die hauptamtlichen Kräfte tatkräftig durch die Einheiten der freiwilligen Feuerwehr unterstützt, wie die Feuerwehr nun mitteilt.

Bei den Einsätzen wurde die Feuerwehr zumeist durch automatische Brandmeldeeinrichtungen frühzeitig alarmiert. Dabei kam es in einem Fall in Hiesfeld zu einem Fehleinsatz. Anders bei einem Einsatz am Abend. Dort verhinderten laut Feuerwehr ein Heimrauchmelder und ein aufmerksamer Nachbar im Ortsteil Lohberg größeren Schaden. Eine Person sei in ihrer Wohnung eingeschlafen, während sie gleichzeitig Essen im Backofen zubereitete. Die Person wurde durch die Feuerwehr aus der Wohnung geleitet und durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert, da der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand. Die betroffene Wohnung wurde, nachdem die Gefahrenquelle beseitigt worden war, noch mit einem Elektrolüfter vom Rauch befreit.

Feuerwehr Dinslaken rückte zu vollgelaufenem Keller wegen Starkregen aus

Am Nachmittag wurde dann in einem Geschäftscenter in der Innenstadt ebenfalls eine Brandmeldeanlage kontrolliert, jedoch ohne größere Schadensmerkmale, so die Feuerwehr weiter. Im Anschluss daran wurde ein Dinslakener Bürger bei der Abwehr eines Wasserschadens unterstützt, dessen Keller vollzulaufen drohte. Dies sei der einzige Einsatz der Dinslakener Feuerwehr im Zusammenhang mit dem Regen der Morgenstunden gewesen.

Der letzte Einsatz wurde wieder durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage eingeleitet. In einem Werk in der Stadtmitte war eine Hydraulikleitung geplatzt und an dem austretenden Öl war es zu einer Entzündung gekommen, wie die Feuerwehr mitteilt. Eine automatische Löschanlage hatte das Feuer jedoch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte gelöscht, sodass auch hier kein Eingreifen erforderlich wurde. Trotz der frühen Stunde war auch hier die freiwillige Feuerwehr, in diesem Fall der Löschzug Stadtmitte, mit vielen Helfern zur Stelle.