Opfer eines Betrügers ist am Donnerstag (11. September) eine 78-jährige Frau geworden. Wie die Polizei mitteilt, wurde die Tat zwischen 11.50 und 13 Uhr im Blumenviertel verübt.
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Zunächst hatte sich eine Person am Telefon gegenüber der Frau als Mitarbeiter eines Geldinstituts ausgegeben. Er sagte, dass sie eine neue Debitkarte erhalte und ein Kollege komme, um die alte Karte abzuholen. Nach dem Telefonat nahm ein Mann die Karte an der Haustür der Seniorin entgegen. Ihren Angaben zufolge ist er schlank und hat dunkle, lockige Haare. Die 78-Jährige stellte später fest, dass von ihrem Konto unberechtigte Abbuchungen vorgenommen wurden.
Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen, sich mit der Polizeiwache Dinslaken unter der Telefonnummer 02064/622-0 in Verbindung zu setzen.
Das rät die Polizei
Die Polizei gibt diese Tipps zur Betrugsmasche „Schockanruf“ bzw. „falsche Polizeibeamte/Bankmitarbeiter“: Man sollte misstrauisch sein, wenn jemand um Geld, Gold oder Schmuck bittet. Es wird betont, dass Behörden am Telefon keine Übergabe von hohen Bargeldsummen verlangen.
Wie sollte man auf solche Anrufe reagieren? Sobald der Anrufer, oft ein angeblicher Enkel, Verwandter oder eine Amtsperson, Geld fordert, sollte einfach aufgelegt werden. Auch wenn zuvor gesagt worden ist, man solle nicht auflegen. Nachdem aufgelegt wurde, sollte man sich vergewissern, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter gewesen ist.
Wichtig ist, dass man niemals Geld an eine unbekannte Person übergeben sollte. Auch bei der Übermittlung von persönlichen Daten sollte man vorsichtig sein. Niemals sollten am Telefon Bankdaten preisgegeben werden.

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Kommt einem ein Anruf verdächtig vor, sollte sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 informiert werden. Und man sollte sich an einen Verwandten oder andere vertraute Person wenden. Opfer eines Betruges sollten auf jeden Fall eine Anzeige erstatten.





