Die Schützenfestsaison ist für viele Vereine schon vorbei. Allerdings gibt es noch eine besondere Krone zu ergattern: Die NRZ ist wieder auf der Suche nach dem NRZ-Königspaar. Die amtierenden Schützenköniginnen und -könige können sich dabei zur Wahl stellen.

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Auf den Sieger wartet nicht nur der besondere Titel. Es gibt auch noch 500 Euro für die nächste königliche Party und dazu 150 Liter Freibier, um den Sieg gebührend zu feiern. Bis zum 7. Oktober können sich Königspaare noch bewerben. Auch für Voerde haben das schon einige Regenten getan.
Königspaar aus Möllen ist mit dabei
Aus dem Wohnungswald wollen Lena Rutkowski (24) und Lars Payenberg (25) sich den Titel sichern. Als amtierendes Königspaar des BSV Möllen bewerben sie sich auf die NRZ-Krone. Warum sie es verdient hätten? „Sie sind das perfekte Königspaar für den BSV Möllen“, heißt es in der Bewerbung. Denn die beiden jungen Regenten sind schon seit ihrer Kindheit im Verein aktiv und haben, nachdem sie 2010 als Prinzenpaar für den Verein unterwegs waren, schon ordentlich Regierungserfahrung.
„Mit Herzblut, Einsatz und Liebe zur Gemeinschaft haben Lena und Lars bewiesen, dass die nächste Generation bereit ist, Tradition lebendig in die Zukunft zu tragen“, heißt es außerdem weiter in der Bewerbung. „Sie sind jung, authentisch, heimatverbunden – und damit ideale NRZ-Königspaar-Botschafter.“
Die „Germanen“ schicken Königspaar ins Rennen
Der BSV „Germania“ Voerde schickt mit Bernd und Silke Pajenberg sein amtierendes Königspaar ins Rennen. „Die Ehre NRZ-Königspaar zu werden, würde diesem Königspaar buchstäblich die Krone aufsetzen“, schreibt der Verein in der Bewerbung um den Titel. Bernd Pajenberg hat sich den großen Wunsch erfüllt, einmal Schützenkönig zu sein.

Allerdings würden auch diese beiden mit einiger Regierungserfahrung das Amt des NRZ-Königspaares übernehmen. Denn Silke Pajenberg war schon zwei Mal Königin und verfügt damit „über eine gewisse Thronerfahrung“, wie es in der Bewerbung heißt.
Wir-Gefühl, Heiratsantrag und noch mehr
Björn Bülles und Jennifer Kürten vom BSV „Frohsinn“ Lippedorf machen in ihrer Bewerbung weniger Werbung für sich, sondern eher für ihren Verein: Dieser hätte es verdient, das Königspaar des Jahres zu stellen, „weil er in besonderer Weise für Gemeinschaft, Zusammenhalt und Verbundenheit steht.“ Hier zähle nicht nur die Gemeinschaft im Verein, sondern Freundschaften, die teils auch über Generationen hinweg bestehen. „Dieses starke Wir-Gefühl macht unseren Verein zu etwas Außergewöhnlichem und gibt jedem Mitglied das Gefühl, Teil von etwas Besonderem zu sein“, heißt es in der Bewerbung.

In außergewöhnlicher Erinnerung wird den beiden auch das Schützenfest bleiben. Denn im Rahmen des Throntanzes machte der Schützenkönig seiner Königin nämlich einen Heiratsantrag. Da wäre der Gewinn des NRZ-Königspaar-Titels natürlich ein schöner Abschluss für eine besondere Schützenfest-Saison für die beiden.
Ein Aushängeschild für den Verein
„Weil sie ein junges und dynamisches Königspaar sind!“ So lautet die Antwort in der Bewerbung von Florian Giesing und Kim Weltgen vom BSV „Frohsinn“ Mehr, Ork, Gest auf die Frage, warum sie den Titel NRZ-Königspaar verdient hätten. „Ihre Herzlichkeit, ihre Leidenschaft und ihr Engagement machen sie zu einem wahren Aushängeschild unseres Schützenvereins“, heißt es weiter im Bewerbungstext.

Die „durchgehend grandiose Stimmung“, die beide auf dem Schützenfest im Dorf erlebt haben, würden sie natürlich gerne auch bei der Wahl zum NRZ-Königspaar weiter erleben – im Falle ihrer erfolgreichen Teilnahme.
Eine ganze Familie bewirbt sich
Mit einer besonderen Geschichte wollen Christian Hanisch und Manuela Quindeau vom BSV „Vivat“ Löhnen sich die NRZ-Königskrone sichern. Denn eigentlich wollte Christian Hanisch gar nicht auf den Holzadler anlegen. „Nachdem er dann den ersten Preis in Form des Kopfes abschoss, sein Sohn Luis den rechten Flügel als zweiten Preis und sein Sohn Luc anschließend auch noch den linken Flügel herunterholte, war Christians Ehrgeiz geweckt, auch noch den Rumpf zu holen und damit den kompletten Vogel in der Familie zu halten“, heißt es in der Bewerbung.

Am Ende legte die ganze Familie, mit der späteren Königin und den Söhnen Leon und Luis auf den Rumpf des Vogels an. Am Ende stammten vier der sieben Bewerber um die Königswürde aus der Familie Hanisch-Quindeau. Da alle drei Söhne am Ende auch mit auf den Thron wollten, änderte man sogar die Anzahl der Thronpaare, um das möglich zu machen. „Diese außergewöhnliche Konstellation ist aus unserer Sicht preiswürdig“, schreibt das Paar in seiner Bewerbung.
Ein Kaiser für die Königskrone
Für Heinz Wilhelm Milz vom BSV „Einigkeit“ Holthausen wäre der Gewinn der NRZ-Königskrone eigentlich ein Abstieg in der Hierarchie des Schützenadels. Denn der Regent der Holthausener Schützen konnte sich schon zum dritten Mal den Sieg am Vogelstand sichern und trägt damit jetzt den Kaisertitel. Das ist auch der Hauptgrund, der in der Bewerbung für seine Qualifikation zur NRZ-Königswürde angegeben wird: „Weil seit Gründung des Vereins 1928, zum ersten Mal ein Kaiser geschossen wurde und das auch noch zu seinem 63. Geburtstag.“

Gemeinsam mit seiner Königin Betina Ariane Milz bewirbt er sich für den Titel des NRZ-Königspaares. Sollte er diesen gewinnen, wird das wohl, genau wie sein Kaiserschuss „in ewiger Erinnerung“ bleiben.
NRZ Königspaar DIN 2025
Auch in diesem Jahr suchen wir wieder das Schützenkönigspaar des Jahres. Gewählt wird in drei Regionen: Am Niederrhein, im Ruhrgebiet und in Düsseldorf. Jedes Gewinnerpaar erhält 150 Liter König Pilsener sowie 500 Euro Zuschuss für das nächste königliche Fest. Die Abstimmung hat am Dienstag, 16. September, begonnen.
Weitere Paare können sich allerdings noch bewerben. Alle Infos sowie das Bewerbungsformular gibt es auf nrz-koenigspaar.de. Für Rückfragen steht unser Team per E-Mail unter hilfe@nrz-koenigspaar.de zur Verfügung.
Bis zum 7. Oktober kann für die Paare unter www.nrz-koenigspaar.de abgestimmt werden. Bis dahin können sich weitere Paare auch noch um die Königskrone bewerben. Danach findet das Finale mit den zehn Paaren statt, die bis dahin die meisten Stimmen gesammelt haben.





