Die Wahl in Hünxe ist vorbei. Die Ergebnisse auf kommunaler Ebene stehen fest. Allerdings werden am 28. September auch die Hünxer noch einmal zur Wahl aufgerufen: Denn bei der Wahl des Landrates wird es erneut zur Stichwahl zwischen Amtsinhaber Ingo Brohl, der für CDU und Grüne ins Rennen geht, und Dr. Peter Paic (SPD) kommen.
Zwei Wähler wieder nach Hause geschickt
Allerdings gab es einen Zwischenfall mit abgewiesenen Wählern am Wahltag, der auch schon in den sozialen Netzwerken diskutiert wurde: An ihrem Wahllokal, der Grundschule in Drevenack, wurden zwei Personen abgewiesen, weil im Wählerverzeichnis stand, dass sie Briefwahl-Unterlagen erhalten hätten. Auf Facebook schilderte eine der beiden Betroffenen den Vorgang.
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Sie seien am Wahllokal abgewiesen worden, weil ein entsprechender Sperrvermerk im Wählerverzeichnis eingetragen war. Auch ihrer Bitte, neue Briefwahlunterlagen ausgestellt zu bekommen, sei man, nach Rücksprache mit der Verwaltung, im Wahllokal nicht nachgekommen. Ein Vorgang, der bei den Betroffenen anscheinend auf Unverständnis stieß, die so nach Hause zurückkehren mussten, und nicht wählen durften.
Zu spät bei der Verwaltung gemeldet
Das Geschehen wurde daher auch ein Thema für den Wahlausschuss, der am Mittwoch, 17. September, in Hünxe tagte. Julia Ingenhoff, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs I im Hünxer Rathaus, der auch für die Wahlen zuständig ist, erläuterte den Mitgliedern des Ausschusses den Fall. Die beiden abgewiesenen Wähler hatten eine Briefwahl beantragt, aber wohl keine Unterlagen erhalten. „Das hätten sie bis Samstag, 12 Uhr, melden müssen“, erläuterte die Rathaus-Mitarbeiterin.
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Am Wahltag selbst konnte die Gemeinde nicht mehr überprüfen, ob die Betroffenen ihre Stimme nicht bereits per Briefwahl abgegeben hatten. Aus diesem Grund mussten die Wahlhelfer die beiden Wähler am Ende abweisen, ohne die Möglichkeit, ihre Stimme noch abzugeben. „Das ist ein standardmäßiges Verfahren“, betonte Klaus Stratenwerth, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters.
Wahlzettel landeten im falschen Bezirk
Einen weiteren Vorfall hatte es schon im Vorfeld der Wahl gegeben: Bereits Mitte August war aufgefallen, dass einige Stimmzettel in einem falschen Wahlbezirk gelandet waren. Aus dem Stimmbezirk 7 (Gesamtschule Hünxe) waren einige Stimmzettel bei Wählern im Stimmbezirk 9 (Ehemaliges Gemeindebüro) angekommen. „Wir konnten alle Betroffenen rechtzeitig kontaktieren und die Stimmzettel austauschen“, berichtete Julia Ingenhoff. Insgesamt handelte es sich um 16 fehlgeleitete Wahlzettel.
Ansonsten ist bei der Wahl alles gut gelaufen.
Klaus Stratenwerth, Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters kommentierte das Geschehen am Wahltag.
„Ansonsten ist bei der Wahl alles gut gelaufen“, kommentierte Klaus Stratenwerth. Die festgestellten Ergebnisse wurden von den Mitgliedern des Wahlausschusses einstimmig bestätigt.
Versand der Unterlagen für die Stichwahl startet
Die Wahlen in Hünxe sind damit allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen: Denn es steht ja noch die Stichwahl für die Wahl zum Landrat des Kreises Wesel am 28. September an. „Wir können nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses damit anfangen, die Unterlagen dafür auszudrucken“, erklärte Klaus Stratenwerth.

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Der Versand der Wahlunterlagen für die Wähler, die schon bei der Hauptwahl per Briefwahl abgestimmt haben, erfolgt ab Freitag, 19. September. Ab Freitag ist auch die sogenannte Vor-Ort-Briefwahl mit direkter Stimmabgabe vor Ort im Bürgerbüro während der normalen Öffnungszeiten möglich. Wer diese beiden Möglichkeiten nicht nutzt, kann am 28. September direkt im Wahllokal abstimmen.
Klaus Stratenwerth gab noch einen wichtigen Hinweis: Das Wählerverzeichnis ist das gleiche, das bei der Hauptwahl zum Einsatz kam. „Wer also zwischendurch 16 geworden ist, darf bei der Stichwahl trotzdem nicht mitwählen“, erklärte der allgemeine Vertreter des Hünxer Bürgermeisters.








