Gleich nach den ersten Ergebnissen aus den Wahlbezirken steht fest, wohin an diesem Sonntagabend die Reise geht. Von Anfang an der Auszählung liegt Simon Panke (SPD) klar vor dem Kandidaten der CDU. Und das Bild änderte sich nicht mehr. Am Ende steht ein klarer und deutlicher Sieg für den Kandidaten der SPD fest.  72,92 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen laut Auszählung auf Panke, 27,08 Prozent der Wähler stimmten für Dominik Bulinski (CDU). Die Wahlbeteiligung lag bei der Stichwahl bei 38,51 Prozent.

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Um 18.30 Uhr startet im Ratssaal die öffentliche Ergebnispräsentation. Nur wenige Bürger sind dabei, als die ersten Ergebnisse der Bürgermeister- und Landratswahl präsentiert werden. Von den beiden Kandidaten noch keine Spur. Nur langsam füllt sich der Saal. Jedes neue Ergebnis untermauert die Favoritenrolle von Simon Panke. Immerhin hatte er schon vor 14 Tagen die meisten Stimmen geholt, lag deutlich vor Dominik Bulinski von der CDU.

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Gut gefüllt ist der Saal, als der SPD-Kandidat gegen 19.15 Uhr vor Ort eintrifft. Es wird laut, es wird applaudiert, denn Simon Panke ist der Sieg nicht mehr zu nehmen. Sein Vorsprung bleibt bestehen. Und so bleibt Dezernentin Dr. Tagrid Yousef, die als Moderatorin durch die Veranstaltung führt, nichts anderes übrig als von einem klaren, von einem deutlichen Ergebnis zu sprechen.

Zu den ersten Personen, die dem neuen Dinslakener Bürgermeister gratulieren, gehört Amtsinhaberin Michaela Eislöffel. „Das Haus steht immer hinter dem, der da kommt“, sagt sie und gibt Simon Panke noch eines mit auf den Weg: „Es gibt viel zu tun.“ Etwas später ist auch Dominik Bulinski im Rathaus, gratuliert und betont, dass es mit dem neuen Bürgermeister eine gute Zusammenarbeit geben wird.

Was mich dann darin bestärkt hat, dass es die richtige Entscheidung war, zu kandidieren“, fügt Panke hinzu.

Simon Panke, der ab November Bürgermeister von Dinslaken ist

Es ist für Simon Panke ein langer Weg gewesen, von der Nominierung durch die SPD, die Monate des Wahlkampfes und zum Schluss die letzten 14 Tage bis zur Stichwahl. „Es fühlt sich ganz komisch an, dass es jetzt vorbei ist. Es fühlt sich noch komischer an, dass es ein so starkes und eindeutiges Ergebnis geworden ist“, sagt der 39-Jährige. Deswegen bedankt er sich auch bei allen, die ihn unterstützt hätten. Und das seien sehr, sehr viele Leute gewesen. Sie hätten ihn immer wieder motiviert, diesen Weg weiterzugehen. „Was mich dann darin bestärkt hat, dass es die richtige Entscheidung war, zu kandidieren“, fügt Panke hinzu.

Die amtierende Bürgermeisterin Michaela Eislöffel gratuliert Simon Panke zur  gewonnenen Stichwahl.
Die amtierende Bürgermeisterin Michaela Eislöffel gratuliert Simon Panke zur gewonnenen Stichwahl.© FUNKE Foto Services | Markus Joosten

Für ihn sei der schönste Moment gewesen, als ihm bewusst geworden sei, dass der Wahlkampf tatsächlich vorbei sei. „Dass die Stimmen ausgezählt werden, dass ich in den nächsten Wochen nicht morgens um 6 Uhr am Bahnhof stehe und Flyer verteile, sondern dass ich demnächst die Möglichkeit habe, wirklich was Gutes für die Stadt zu tun“, sagt Panke. Das sei für ihn der eigentliche Beweggrund, zu kandidieren. Und das verrät er auch noch: „Weil ich einfach verliebt bin in Dinslaken.“

Und mit Blick auf Bürgermeisterin Michaela Eislöffel erklärt Simon Panke: „Jeder, der sich in den Dienst einer Sache stellt, auf Freizeit, auf Privatleben verzichtet, zur völlig öffentlichen Person wird, von vielen Leuten kritisiert wird, vielleicht zu Recht, manchmal auch nicht zu Recht, der hat den vollen Respekt verdient, das überhaupt gemacht zu haben.“

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Bis zum 31. Oktober 2025 bleibt Michaela Eislöffel noch Bürgermeisterin, dann endet die bisherige Wahlperiode. Zum 1. November starten dann die Amtszeit des neu gewählten Bürgermeisters sowie die Wahlperiode des neuen Stadtrates. Am 6. November tritt er zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.