Die Veranstaltung hat in Dinslaken mittlerweile Tradition. Wenn am 4. und 5. Oktober auf dem Neutorplatz wieder Brauereien aus der Region zu Gast sind, um dem Publikum besondere Biere zum Probieren zu kredenzen, dann ist es bereits die sechste Ausgabe der Veranstaltung in der Dinslakener Innenstadt.

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Die Veranstaltung wurde ursprünglich vom Brauprojekt 777 aus Voerde-Spellen und von Wilhelm Kloppert von der Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur aus Hamminkeln ins Leben gerufen und gemeinsam mit dem City-Management organisiert. Auch in diesem Jahr sind die beiden Brauereien wieder auf dem Platz dabei. „Es werden wieder vier Brauereien vertreten sein, die ihre jeweiligen Spezialitäten präsentieren“, verrät Arne Hendschke vom Brauprojekt. Neben der Brauerei aus Spellen und der Braumanufaktur aus Hamminkeln sind die Brauerei Jäger aus Xanten und das Walsumer Brauhaus Urfels vertreten.

Von Single Hop bis Kellerbier

Den Besucher werden dann sicherlich um die 15 Biersorten angeboten, die probiert werden können. Das Brauprojekt packt auf jeden Fall sein Pilsss, Single Hop und IPA mit auf den Angebotsplan. „Außerdem nehmen wir noch etwas Fruchtiges mit“, kündigt Arne Hendschke an. Am Stand des Brauprojektes wird es also einiges zu probieren geben.

Ebenso bei der Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur aus Hamminkeln. „Wir bringen unser Pilskultur mit“, berichtet Wilhelm Kloppert. „Das ist ein typisches Kellerbier in der Flasche.“ Kellerbier ist ein naturtrübes, ungefiltertes Bier, das seine Hefe- und Trübstoffe behält. Dazu kommt mit dem Fietser ein naturbelassenes Radler. Zudem soll es am Ausschank der Brauerei ein leckeres Bier vom Fass geben.

Leckere Getränke auch ohne Alkohol

Wer ohne Alkohol genießen möchte, könnte das Bier namens „Blaupause“ probieren. Und dazu kommt natürlich das weit über die Grenzen Hamminkelns hinaus bekannte Feldschlösschen Malz. Und natürlich die frux Braumeister-Limonade. „Das ist etwas sehr spezielles. Die Limonade wird mit Gerstenmalz hergestellt“, erklärt Wilhelm Kloppert. Es dürften also nicht nur Bierfreunde beim Craft Beer Fest auf ihre Kosten kommen.

Das Brauprojekt 777 aus Spellen bringt einige seiner Spezialitäten mit zum Craft Beer Fest.
Das Brauprojekt 777 aus Spellen bringt einige seiner Spezialitäten mit zum Craft Beer Fest.© FUNKE Foto Services | Olaf Fuhrmann

Mit dem Bierpass zum Probieren

Die wiederum können sich, sofern sie schnell genug zur Stelle sind, über ein limitiertes Angebot freuen: Es soll einen „Bierpass“ geben. „Damit kann man sich an jeder der vier Brauereien zwei Biere holen“, erklärt Wilhelm Kloppert. Acht Mal Craft Beer gibt es damit zu einem Preis von 20 Euro. „Wir haben uns gedacht, das ist ein Kostenpunkt, den man sich gut leisten kann.“ Und außerdem ist das bei einem Preis von 2,50 Euro pro 0,33 Liter Bier auch ein nahezu unschlagbar gutes Angebot. „Deshalb ist es auch limitiert“, erklärt Wilhelm Kloppert. 200 der Bierpässe soll es zum Craft Beer Fest geben. „Wir haben keine Happy Hour, sondern ein Happy Paper“, kommentiert Kloppert das Angebot. Ohne den Pass soll ein Bier 3,50 Euro kosten.

„So ganz durchprobieren kann man sich damit nicht“, erklärt der Chef der Niederrhein-Westfälischen Braumanufaktur weiter. Denn natürlich werden auch die anderen Brauereien, die vor Ort vertreten sind, ihre Spezialitäten mitbringen. So könnte auch das eine oder andere Scottish Ale der Brauerei Jäger oder das „Walsumer“ in den Varianten hell, dunkel und Bernstein aus dem Brauhaus Urfels über die Theke gehen.

Rund ums Fest

Neben Bier soll es auf dem Neutorplatz auch ein kulinarisches Angebot aus Food Trucks geben. Zudem sollen Besucher in einer Biererlebnisecke tiefer in die Braukunst eintauchen können.

Einige Infos wird es wahrscheinlich auch zu einem besonderen Projekt geben: Der Verein Korn B, dessen Vorsitzender Wilhelm Kloppert ist, hat es sich zum Ziel gesetzt, Brot und Bier aus regionalem Getreide herzustellen. Dazu werden auf Feldern am Niederrhein unter anderem alte Getreidesorten angebaut, aus denen dann unter anderem auch besondere Biere hergestellt werden.

Neben dem erlesenen Gerstensaft gibt es aber auch noch ein Programm zum Craft Beer Fest. „Am Samstag und Sonntag gibt es tagsüber Public Piano“, erklärt Arne Hendschke. Hinter dieser besonderen musikalischen Begleitung steckt Florian Peretzki. Der 18-jährige Dinslakener wird dort an einem Flügel Platz nehmen und spielen oder andere spielen lassen. Mit der Aktion möchte er Spendengelder sammeln, die an Ärzte ohne Grenzen fließen sollen. Am Samstagabend wird es von 18 bis 22 Uhr Musik vom DJ-Team von Barese geben.