Er stellte sich als Mitarbeiter der Dinslakener Stadtwerke vor, kam so in die Wohnung der Frau, lenkte sie durch ein Gespräch ab – und entwendete Geld im vierstelligen Bereich. So geschehen ist das Anfang Oktober einer 91-Jährigen aus Eppinghoven. Diese Fälle sind leider längst keine Einzeltaten mehr. Seit Jahren gibt es immer wieder Meldungen ähnlicher Art – und derzeit scheinen sie sich wieder zu häufen.

Mehr aus Dinslaken,Voerde und Hünxe

Alle Nachrichten aus Dinslaken, Voerde und Hünxe lesen Sie hier. +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram und Facebook +++

Aus aktuellem Anlass warnen die Stadtwerke Dinslaken über ihre Facebook-Seite nämlich vor „Leuten im Door-to-Door-Vertrieb“, die sich fälschlicherweise als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben – und das neben Dinslaken anscheinend vor allem im Bereich Hünxe. „Ihr Ziel: euch einen neuen Stromvertrag unterzuschieben“, heißt es in dem Beitrag bei Facebook. Deswegen appellieren die Stadtwerke: „Gebt niemals Vertragskonten- oder Zählernummern heraus.“ Zudem würden die echten Mitarbeiter „immer einen Dienstausweis“ vorzeigen.

Betrüger geben sich als Mitarbeiter der Stadtwerke Dinslaken aus: Das rät die Polizei im Kreis Wesel

Und wer an der Echtheit des Dokuments zweifelt, könne vor dem Einlass der Person die entsprechende Behörde anrufen, rät auch die Polizei im Kreis Wesel im vergangenen Jahr. Im Mai 2024 hat es in Dinslaken nämlich einen ähnlich Fall gegeben wie den Anfang Oktober 2025. Auch dabei wurde eine Seniorin um Geld und Schmuck gebracht.

Die Polizei hat in diesem Zusammenhang bereits geraten, keine Fremden in die Wohnung zu lassen, nur Mitarbeitende von Betrieben wie den Stadtwerken, wenn man diese selbst bestellt hat oder sie von der Hausverwaltung angekündigt wurden. „Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe und zögern Sie nicht, wenn Sie verdächtige Fremde im Gebäude beobachten, die Polizei unter der Notrufnummer 110 zu verständigen“, erklärte die Polizei damals in einer Mitteilung an die Redaktion.