Der am 14. September neu gewählte, 42-köpfige Rat der Stadt Voerde findet sich am Dienstag, 4. November, im großen Sitzungssaal des Rathauses (Raum 101) zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Die SPD ging bei der Ratswahl erneut als stärkste Kraft hervor. Sie holte 17 Sitze (allesamt Direktmandate), gefolgt von der CDU, die künftig zwölf Ratsmitglieder im 42-köpfigen Kommunalparlament hat. Aktuell sind es noch 13. Die Christdemokraten holten vier Direktmandate, acht ihrer Kandidaten zogen über die Reserveliste in den Stadtrat ein.

Dort sind die Grünen mit vier Stadtverordneten vertreten. Viertstärkste Kraft und neu im für fünf Jahre gewählten Stadtrat ist die AfD mit drei Sitzen. Jeweils zwei Sitze halten die aus der Wählergemeinschaft Voerde (WGV) hervorgegangenen „Wir Voerder“ sowie Die Partei und die FDP. Nicht angetreten waren „Die Unabhängigen Voerde“, die sich während der Ratswahlperiode 2020-2025 nach vier Austritten aus der Fraktion der Grünen gebildet hatten. Nicht erneut zur Wahl stellte sich in Voerde diesmal die Linke.

Bei der Bürgermeisterwahl machte nach 2014 und 2020 erneut Dirk Haarmann (SPD) das Rennen. Er setzte sich deutlich gegen seine beiden Mitbewerber Martin Scholz (parteilos, nominiert durch CDU und FDP) und Jule Schmidt (Die Partei) durch. Für Haarmann beginnt nun die dritte Amtszeit als Chef der Voerder Verwaltung.

Das ist der neue, alte Bürgermeister der Stadt Voerde