Die Dinslakener Stadtverwaltung muss sparen und stellt deswegen in diesem Jahr im Advent weniger Weihnachtsbäume im Stadtgebiet auf. Die Verwaltung setzt, wie es in einer Mitteilung heißt, „dieses Jahr ein angepasstes Konzept bei der Aufstellung der Tannenbäume um“: Weihnachtsbäume und Beleuchtung „werden sich auf besonders frequentierte und markante Standorte in der Innenstadt konzentrieren“.

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Hier sollen noch Weihnachtsbäume aufgestellt werden

Konkret bedeutet das, dass die Stadt keine Tannen mehr in den Stadtteilen aufstellen. Die Tannenbäume in Oberlohberg und Hiesfeld etwa, die zudem in der Vergangenheit von Bürgern kritisiert wurden, fallen also weg. In diesem Jahr und wohl auch künftig wird es einen großen Weihnachtsbaum im Kreisverkehr am Platz d’Agen vor dem Rathaus geben, am Museum Voswinckelshof wird ein vorhandener Nadelbaum mit Lichterketten festlich geschmückt und die Stadt unterstützt die Neutor-Galerie beim Aufstellen und Schmücken des großen Weihnachtsbaums auf dem Neutorplatz. Außerdem wird geprüft, ob auch ein Laubbaum auf dem Altmarkt beleuchtet werden kann.

 Der Weihnachtsbaum in Hiesfeld erntete im vergangenen Jahr Hohn und Spott. In diesem Jahr wird es zumindest von der Stadt wohl keinen Tannenbaum in Hiesfeld geben.
 Der Weihnachtsbaum in Hiesfeld erntete im vergangenen Jahr Hohn und Spott. In diesem Jahr wird es zumindest von der Stadt wohl keinen Tannenbaum in Hiesfeld geben.© NRZ | aha

Die Stadt Dinslaken steht in der Haushaltssicherung und muss sparen. Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 13. Mai im Rahmen des dritten Pakets des Haushaltssicherungskonzepts beschlossen, die Zahl der Bäume zu reduzieren und auf zentrale Standorte zu beschränken.

Das hat die Politik beschlossen

Damit sollen die Kosten für Anschaffung, Transport, Aufstellung, Schmücken und spätere Entsorgung wegfallen. An zentralen, gut frequentierten Standorten würden die Bäume mehr Menschen zugutekommen, hieß es in der entsprechenden Beschlussvorlage für die Politik. „Diese Vorgehensweise unterstützt eine festliche Atmosphäre, ohne den finanziellen und logistischen Aufwand unnötig in die Breite zu ziehen“, so die Stadtverwaltung. Gegebenenfalls könnten auch Gewerbetreibende angesprochen werden, um die Finanzierung sowie das Aufstellen und Abbauen der Bäume zu übernehmen. Die Maßnahme spart rund 25.000 Euro.

Die Baumpaten und Baumpatinnen waren im Vorfeld der jetzigen Mitteilung zu einem Informationsgespräch eingeladen worden.