Die letzten Vorbereitungen für die Weihnachtstrucker an den Standorten der Johanniter im Kreis Wesel sind erledigt – es kann also losgehen mit dem Sammeln der Pakete für bedürftige Menschen in Deutschland und den osteuropäischen Nachbarländern, heißt es in einer Mitteilung an die Redaktion.

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Ab dem 15. November können Privatpersonen, Firmen, Schulen, Kindergärten und Vereine die Weihnachtstrucker-Hilfspakete mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem kleinen Kinderspielzeug an den Johanniter Standorten in Wesel (Schermbecker Landstr. 34 – 36) und Dinslaken (Kleiststr. 38) abgegeben werden. Auch die Geschäftsstellen der AOK Rheinland/Hamburg in Wesel (Esplanade 24) sowie Moers (Neumarkt 15 – 17) beteiligen sich wieder an der Aktion und freuen sich über möglichst viele Spenden.

Päckchen müssen eine bestimmte Größe haben

Die Päckchen werden anhand einer vorgegebenen Packliste vorbereitet, damit alle Beschenkten ein gleichwertiges Paket erhalten und Probleme am Zoll vermieden werden. Nötig ist ansonsten nur ein stabiler Karton geeigneter Größe (möglichst 30 x 40 x 40 cm). Passend zum Abgabezeitraum liegen zur Selbstabholung auch Kartons in den jeweiligen Geschäftsstellen der Johanniter sowie der AOK Rheinland/Hamburg aus. Eine Karte mit persönlichem Weihnachtsgruß hat natürlich auch Platz und ist eine schöne Geste.

Die Pakete werden an wirtschaftlich schwache Familien, Schul- und Kindergartenkinder, Menschen mit Behinderung, in Armenküchen sowie in Alten- und Kinderheimen ausgegeben. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Johanniter verteilen und überreichen sie in enger Zusammenarbeit mit ihren Logistikpartnern vor Ort in den Zielländern. „Diese Pakete sind für viele Menschen ein wertvolles Signal, dass sie in ihrer Not nicht vergessen werden“, betont Manrico Preissel, Regionaldirektor der AOK für die Kreise Kleve und Wesel.

Bürger im Kreis Wesel können auch „virtuelle Päckchen“ packen

„Wir verstehen natürlich auch, dass manchen Menschen die Zeit fehlt, alles einzukaufen, das Paket vorzubereiten und abzugeben“, erklärt Pascal Wieners, selbst Mitarbeiter der AOK und Standortleiter der Johanniter in Emmerich, „und genau dafür haben wir die Möglichkeit des ‚virtuellen Päckchens‘ verbessert. So kann die eigene Spende bequem und in wenigen Minuten über das Internet online zusammengestellt werden. Spenderinnen und Spender können zum Beispiel das Gesamtpaket für rund 30 Euro anklicken oder Artikel wie Nudeln, Schokolade oder Zahnpasta ganz individuell aussuchen, in den Warenkorb legen und damit ihr Budget bestimmen.“ Es werden jedoch auch Geldspenden in den Geschäftsstellen entgegengenommen, so dass ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Johanniter vor Ort ein Päckchen zusammenstellen.

Die Pakete können vom 15. November bis zum 12. Dezember gepackt und an den Abgabestellen der Johanniter sowie in den Geschäftsstellen der AOK abgegeben werden. Abgabestellen, Infos zu den „virtuellen Päckchen“ und alle weiteren Infos zum Projekt sind im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker zu finden.