Pünktlich um 12 Uhr am Freitag wurde der 185 Meter hohe Kamin „Neu“ des stillgelegten Steinkohlekraftwerks Voerde gesprengt. Die Sprengung sei wie vorgesehen verlaufen, teilt die RWE mit: Der Kamin „wurde wie geplant zu Boden gebracht“.

Täglich (außer Samstag)
Dinslaken-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Um 13.15 Uhr wurde die Sprengung offiziell für beendet erklärt. Damit konnten die Behörden die weiträumige Sperrung des Areals um das Kraftwerk aufheben.
Auch interessant
Das Material wird nun zerkleinert, sortiert und über einen Zeitraum von etwa drei Monaten abtransportiert
RWE
Der 2004 errichtete Stahlbeton-Kamin wurde durch die Sprengung in rund 12.000 Tonnen Schutt verwandelt. „Das Material wird nun zerkleinert, sortiert und über einen Zeitraum von etwa drei Monaten abtransportiert“, so RWE. Der Großteil des Materials wird anschließend recycelt und zurück in den Wertstoffkreislauf überführt.
Auch interessant
So geht es weiter
Die Sprengung ist Teil der 2023 angelaufenen Rückbauarbeiten am stillgelegten Steinkohlekraftwerk der RWE. „Durch den Rückbau schafft RWE Platz für neue Anlagen, die zum Erfolg der Energiewende beitragen werden“, heißt es in der entsprechenden Mitteilung an die Presse. RWE plant in Voerde unter anderem die Errichtung eines wasserstofffähigen Gas-und-Dampfkraftwerks (GuD) - „sofern die politischen Rahmenbedingungen einen wirtschaftlichen Betrieb zulassen“, so RWE.
Lesen Sie weitere Themen aus Dinslaken
Die Rückbauarbeiten in Voerde werden im Auftrag RWE vom Rückbauunternehmen PORR Becker Abbruchtechnik GmbH zusammen mit der Thüringer Sprenggesellschaft mbH (TSG) durchgeführt. Die Spezialfirma hatte 2023 bereits den Kühlturm des früheren Steinkohlekraftwerks erfolgreich gesprengt.
Obwohl es ein Werktag war, haben viele Schaulustige das Ereignis mitverfolgt.
Ein ausführlicher Bericht folgt









