„Ein aufrichtiger Mensch, ein liebenswert engagierter Naturschützer, ein guter Freund hat uns für immer verlassen.“ Mit diesen bewegenden Worten verabschiedet sich Peter Malzbender, Vorsitzender des Nabu im Kreis Wesel, von Wilfried Zehner. Der langjährige Nabu-Gruppenleiter für Dinslaken ist am 31. Dezember nach längerer Krankheit im Alter von 83 Jahren gestorben. „Seine Frau Karin war bis zuletzt an seiner Seite. Sie und seine Familie waren ihm immer Halt“, so Peter Malzbender.
Er war für den heimischen Naturschutz eine Institution
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Wilfried Zehner war für den Naturschutz im Großraum Dinslaken „eine Institution. Über Jahrzehnte“, so der Nabu-Chef im Kreis Wesel. Lange Jahre war er Gruppenleiter für den Nabu Dinslaken und dabei fast rund um die Uhr im Einsatz. „Die erste Adresse“, so Malzbender, und ein vielgefragter Ansprechpartner, nicht nur für Behördenvertreter, Medien und die Bevölkerung. „Mit seiner menschlichen Art konnte er gut vermitteln; scheute sich aber auch nicht, für die Belange der Natur Klartext zu sprechen. Duckmäuser, die um den Brei herumreden wollten, entlarvte er meist nachsichtig.“
Wilfried Zehner hatte für alle Lebewesen ein großes Herz.
Peter Malzbender
Wilfried Zehner sei von vielen Tier- und Pflanzenarten sehr angetan gewesen. Er hatte „für alle Lebewesen ein großes Herz“, so Peter Malzender. Insbesondere die heimische Vogelwelt habe er gerne im Fokus gehabt. „Über Jahre wurden bei Zehners zu Hause mit viel Sachkenntnis und Fingerspitzengefühl auch heimische Kleinvögel aufgepäppelt und für die Natur wieder fit gemacht. Auch hier war ihm seine Frau Karin eine große Stütze“, so Malzbender. Meisen-, Schwalben- oder Mauersegler-Nestlinge wurden regelmäßig „mit großem Zeitaufwand und Akribie auswilderungsfähig gemacht“, so Malzbender.
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Darüber hinaus habe Wilfried Zehner für und mit der Nabu-Gruppe Dinslaken regelmäßig vielfältige Naturschutz-Aktionen und Projekte initiiert und „natürlich dabei auch immer selbst tatkräftig mit angepackt“.
Peter Malzbender: „Wilfried Zehner wird uns fehlen. Der Nabu fühlt sich weiterhin über den Schutz der Artenvielfalt mit ihm verbunden.“





