Die Schülerinnen und Schüler des Voerder Gymnasiums und der Comenius Gesamtschule fordern in einem Antrag an den Rat der Stadt die Einführung einer Jugendvertretung in Voerde. Über 200 Unterschriften haben die Kinder und Jugendlichen dafür gesammelt und diese, gemeinsam mit der Forderung, nun dem Rat und Bürgermeister Dirk Haarmann zukommen lassen. In dem Schreiben, das auch dieser Redaktion vorliegt, stellen die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht nur den Anspruch auf einen Jugendbeirat oder ein Jugendparlament, sie erklären auch, wie sie sich die Arbeit der Jugendvertretung vorstellen.
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So heißt es in den beiden inhaltlich gleichen Anträgen, dass das Kinder- und Jugendparlament Voerde (KiJuPa) „regelmäßige Treffen abhalten könne, welche im Rathaus stattfinden sollten“. Zudem sollen die Mitglieder des KiJuPas „bei Themen, die Jugendliche betreffen, angehört werden, bei weiteren Themen Vorschläge einbringen dürfen, die Möglichkeit haben, eigene Anträge in den Stadtrat einzureichen“. Sie wollen außerdem „an Schulen und auf Social Media auf seine Arbeit aufmerksam machen“.
Forderung nach Jugendvertretung in Voerde: Schüler aller Schulformen sollen teilnehmen können
Wichtig sei, so schreibt beispielsweise die Comenius Schule in ihrem Antrag, dass „Jugendliche aus allen Schulformen teilnehmen können, dass es freiwillig startet, später aber auch Wahlen geben soll, dass es zu Beginn von einer Person aus dem Fachdienst Jugend begleitet wird, dass das KiJuPa einen Raum im Rathaus bekommt“. Das solle sicherstellen, dass die Voerder Jugendvertretung wirklich offen für alle ist, „ganz nach unserem SV-Motto ,Wir für alle‘“, so die Comenius-Schüler.
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Ein gutes Beispiel für eine gelungene Mitbestimmung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik sei das KiJuPa der Nachbarstadt Dinslaken. „Jugendliche haben ein Interesse, sich zu beteiligen“, betonen die Schüler des Gymnasiums Voerde. Das sehe man auch jetzt schon in Voerde, beispielsweise an den Nachgesprächen zu Podiumsdiskussionen, die an der Schule veranstaltet wurden.

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„Ein Jugendparlament gibt Jugendlichen die Chance, ihre Meinung einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und kommunale Politik besser zu verstehen. Außerdem können durch das KiJuPa neue Ideen entstehen, die der Stadt Voerde helfen“, sind sich die Kinder und Jugendlichen der beiden Voerder Schulen einig. Sie bitten die Fraktionen im Stadtrat um Gehör für ihre Forderung, um „Jugendlichen eine stärkere Stimme in unserer Stadt“ zu geben.








