Im Januar 2026 ist erneut zu wenig Regen gefallen - wie bereits in den zwei Vormonaten. Das ist das Ergebnis der hydrologischen Auswertungen der beiden Wasserwirtschaftsverbände Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) für die Verbandsgebiete.

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Im Emscher-Gebiet fielen im Gebietsmittel 56,9 Millimeter Niederschlag. Ein Millimeter entspricht einem Liter pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Das 130-jährige Mittel liegt bei 69 Millimetern, das Gebietsmittel des Niederschlages im Lippe-Gebiet lag im Januar bei 56,0 Millimetern (130-jähriges Mittel: 65 Millimeter. Die meisten trockenen Tage lagen in der Mitte des Monats im Zeitraum vom 15. Januar bis zum 21. Januar 2026.

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Hier fiel der meiste Niederschlag

Insgesamt betrachtet wurden in den beiden Verbandsgebieten von Emschergenossenschaft und Lippeverband Niederschlagsmengen zwischen minimal 47,5 Millimetern an der Station Kläranlage Lünen-Sesekemündung und maximal 68,5 Millimetern an der Station Pumpwerk Duisburg-Stockum (Alte Emscher) registriert.

Die höchsten Tagesniederschläge wurden im Januar am 9. Januar erreicht. An diesem Tag fiel im Emscher-Gebiet an der Station Pumpwerk Duisburg-Stockum (Alte Emscher) eine Summe von 13,4 Millimetern. Im Lippe-Gebiet waren es 13,8 Millimeter an der Station Kläranlage Gelsenkirchen-Picksmühlenbach.

Das sind Emschergenossenschaft und Lippeverband

Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) sind öffentlich-rechtliche Wasserwirtschaftsunternehmen. Die Aufgaben der 1899 gegründeten Emschergenossenschaft sind unter anderem die Unterhaltung der Emscher, die Abwasserentsorgung und -reinigung sowie der Hochwasserschutz. Der 1926 gegründete Lippeverband bewirtschaftet das Flusseinzugsgebiet der Lippe im nördlichen Ruhrgebiet. Gemeinsam haben Emschergenossenschaft und Lippeverband rund 2.000 Beschäftigte und sind Deutschlands größter Abwasserentsorger und Betreiber von Kläranlagen und Pumpwerken: rund 782 Kilometer Wasserläufe, rund 1533 Kilometer Abwasserkanäle, mehr als 500 Pumpwerke und 59 Kläranlagen.