Beinahe zweieinhalb Jahre lang haben sich die Stadt Dinslaken und Karin Budahn-Diallo juristisch darüber auseinandergesetzt, ob die im November 2023 erfolgte Abberufung von der Leitung der Stabsstelle Gleichstellung rechtmäßig war. Zweimal wurde Budahn-Diallo Recht zugesprochen, zuletzt vor einigen Wochen durch das Landesarbeitsgericht Düsseldorf. Nun haben sich Bürgermeister Simon Panke und Karin Budahn-Diallo zu einem Gespräch getroffen. Wie die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung schreibt, werde die Stadt keine weiteren Rechtsmittel einlegen, das Urteil akzeptieren und damit die rechtliche Auseinandersetzung beenden.
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Karin Budahn-Diallo wird mit sofortiger Wirkung wieder Zugang zu ihrem Büro im Rathaus sowie zu allen notwendigen Informationen erhalten, um ihre Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dinslaken wieder aufzunehmen, heißt es weiter in der Mitteilung.
Beide Seiten seien sich einig, dass sie ihre Kraft und Ressourcen nicht länger in Auseinandersetzungen über vergangene Themen stecken möchten. Stattdessen würden sie den Blick bewusst nach vorn richten: auf eine sachliche, respektvolle und konstruktive Zusammenarbeit sowie auf die Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit in der Verwaltung. Diese Haltung gründet unter anderem auf der gemeinsamen Überzeugung, wie bedeutsam diese Aufgabe verwaltungsintern und auch in der städtischen Außenwirkung ist.
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Bürgermeister sieht eine gute Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit
„Der Rechtsstreit zwischen der Stadt und der Gleichstellungsbeauftragten war für mich ein sehr unerfreuliches Erbe. Es ist jetzt an der Zeit, dieses unselige Kapitel endlich zu schließen“, wird Bürgermeister Simon Panke in der Pressemitteilung zitiert. Das jüngste Urteil habe Frau Budahn-Diallo erneut recht gegeben. „Zwischen uns beiden existiert ein gegenseitiger Respekt, der eine gute Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit ist. Ich bin froh, dass wir nun, pünktlich zum Internationalen Frauentag am 8. März, gemeinsam neustarten“, so Panke.
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„Wir können jetzt nach vorn schauen. Ich freue mich sehr darauf, dass ich das mir übertragene Amt endlich wieder ausüben kann“, wird Karin Budahn-Diallo zitiert. Gelebte Gleichstellung sei ihr ein Herzensanliegen und es sei gut, dass der Bürgermeister und sie sich auch in dieser Frage einig sind. Man werde sich auf eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit konzentrieren.

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Der erste interne Termin in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte steht für Budahn-Diallo auch schon fest: Am Freitag, 6. März, findet in der Dinslakener Stadtverwaltung ein gemeinsames Treffen von Mitarbeiterinnen im Vorfeld des Internationalen Frauentages statt.







