Die verzweifelte Wohnungssuche hat für eine Mutter und ihren autistischen Sohn eine glückliche Wende genommen. Nach unserem Bericht über die Notlage hat sich eine Vermieterin aus Dinslaken gemeldet, die eine passende, möblierte Wohnung anbieten kann. So muss die Mutter nur vorübergehend in einer Notunterkunft bleiben. „Sie musste gleich ein wenig weinen. Mir kamen auch die Tränen“, erzählt Asmira Dzafic-Hasanovic vom Deutschen Roten Kreuz, die ihr bei der Suche half.

Mara verlor infolge einer schweren Krankheit ihre Wohnung. Mehrere OPs zwangen die Mutter zweier autistischer Söhne zur Aufgabe ihrer Ausbildung. Finanzielle Sorgen häuften sich, schließlich wurde ihr aufgrund von Eigenbedarf gekündigt. Die Wohnungssuche stellte eine Herausforderung dar, denn die Familie muss aktuell vom Bürgergeld leben. Die Zeit wurde knapp. Am 11. März lief der Mietvertrag aus. Mara musste mit ihrem 17 Jahre alten Sohn ausziehen. Ihr älterer Sohn (19) wohnt in einem Wohnheim.

Wohnungssuche: Sohn kann FSJ fortsetzen

Mara besuchte in ihrer Notlage auch das Beratungscafé „Dein Treff“ in Dinslaken. Nach unserem Bericht meldeten sich gleich mehrere potenzielle Vermieter, berichtet Asmira Dzafic-Hasanovic. Die Vermieterin in Dinslaken passte am besten: Sie habe gleich angeboten, dass die Miete den Zuschuss des Jobcenters nicht übersteigt. „Dass es jetzt so schnell ging, ist toll.“

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Auch Mara freut sich über das Happy End. Die Wohnung sei groß genug, berichtet sie am Telefon. Am Mittwoch zog sie mit ihrem Sohn in eine Notunterkunft. Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie diesen Schritt gehen muss. Bald aber schon, wenn der Papierkram erledigt ist, darf sie in die neue Wohnung ziehen. Erfreulich: Die 41-Jährige hatte sich Sorgen gemacht, dass ihr Sohn sein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Seniorenheim nicht fortsetzen kann, wenn die Familie nicht in der Region bleiben kann. Auch das ist nun abgewendet.