Die Burghofbühne trauert um Fotograf Martin Büttner. Die Belegschaft trauere um „einen treuen Wegbegleiter und einzigartigen Menschen, der viel zu früh von uns gegangen ist“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch die Gemeinde Herz-Jesu-Kirche in Oberlohberg drückte ihre Anteilnahme am plötzlichen Tod des Fotografen aus.

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Martin Büttner hat über drei Jahrzehnte die Arbeit der Burghofbühne begleitet, heißt es im Pressetext. „Unzählige Inszenierungen hielt er fotografisch fest, seine Bilder waren das Aushängeschild für unsere Theaterarbeit und er war unserem Haus leidenschaftlich verbunden. Er war nicht nur bei den Endproben unser erster Zuschauer, sondern auch Motivator, konstruktiver Kritiker und Teil unserer Theaterfamilie auch abseits von Proben. Er ging empathisch auf Menschen zu und wir konnten uns mit ihm nicht nur über Theater, sondern über Gott und die Welt austauschen.“
Martin Büttner sei „ein Mensch mit großem Herzen und einem wachen Blick für andere“ gewesen. Seine Hilfsbereitschaft und sein besonderes Engagement für Menschen in Not hätten ihn ausgezeichnet. „Er war jemand, der nicht wegschaut, sondern zuhört, unterstützt und sich kümmert.“
Fotograf hinterlässt eine Tochter
Auch die Gemeinde Herz-Jesu Oberlohberg trauert um Martin Büttner. Seit 20 Jahren hat er die Veranstaltungen des Fördervereins begleitet, ob Konzerte, Lesungen oder Ausstellungen, „alles hielt er mit geschultem Blick fotografisch fest und machte dadurch viele Aktivitäten dauerhaft lebendig“. Unvergessen bleibe seine Ausstellung „30 Jahre Wiedervereinigung“ im Jahr 2020, in welcher er seine Dokumentation „Zeitzeichen – Bilder vor und nach der Wende“ in der Herz-Jesu-Kirche Oberlohberg ausstellte und gemeinsam mit dem Zeitzeugen und Historiker Peter Keup die deutsche Geschichte lebendig werden ließ. Die Einführung zu dieser Veranstaltung des Fördervereins machte damals der inzwischen ebenfalls verstorbene Künstler Alfred Grimm, ein Freund Martin Büttners.
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„Der Förderverein ist Martin Büttner zu tiefem Dank verpflichtet. Er wird in den Herzen der Menschen mit seinen Fotos lebendig bleiben. Wir trauern mit seiner Tochter Lena und vielen Freunden um einen liebevollen und immer hilfsbereiten Menschen, der sich selbst zurückstellte, wenn es darum ging, geflüchteten Menschen Unterstützung in jeglicher Form zu gewähren.“ Nach Angaben der Rheinischen Post, für die Martin Büttner ebenfalls arbeitete, starb der Fotograf im Alter von 66 Jahren in einem Dinslakener Krankenhaus.







