Die Frühlingskonzerte am Gustav-Heinemann-Gymnasium sind langjährige Tradition und immer gut besucht. In diesem Jahr erlebten knapp 600 Gäste zwei abwechslungsreiche und musikalisch anspruchsvolle Abende in der Aula an der Kirchstraße.

Täglich (außer Samstag)

Dinslaken-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!

Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Organisiert wurden die Konzerte vom Q1-Kurs Musik, aus dessen Reihen auch das Moderatorenteam Paula Kristan und Benjamin Schweers stammten, die das Publikum humorvoll und erfrischend durchs Programm leiteten.

Schüler haben erst seit einem halben Jahr Unterricht

Das erste Highlight des Abends war die Bläserklasse 5b, die das Publikum mit den Stücken „Hard Rock Blues“, „Aura Lee“, „Ode an die Freude“ und „Old MacDonald Had a Band“ erfreute. Die Kinder lernen ihre Instrumente erst seit September 2025, konnten aber ihre Lieder schon souverän präsentieren.

Mehr aus Dinslaken,Voerde und Hünxe

Alle Nachrichten aus Dinslaken, Voerde und Hünxe lesen Sie hier. +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram und Facebook +++

Die Bigband der Schule präsentierte Klassiker wie „Call me maybe“ oder „You know I‘m no good“. Darunter gab es einige herausragende und äußerst kreative Soli - gespielt von Maxi Suchan (Trompete), Casper Baron (Klarinette), Malin Nienhaus (Saxophon), Eva Grafen (Saxophon), Samira Konrad (Querflöte) und Anton Kafka (Posaune). Einige Stücke wie „My Way” wurden außerdem von der stimmsicheren Sängerin Minela Kasumovic begleitet.

GHG Frühlingskonzert 2026 Teil 1 -087.jpg

Auch die Rockband Racktag stellte ihre einstudierten Stücke vor, darunter „Hold the Line“ und „Schrei nach Liebe“. Diese wurde zusätzlich verstärkt durch die Effekte der Ton- und Lichttechnik-AG, die einen wichtigen Beitrag zum Konzert leistete. Ein zusätzliches Highlight war die von Schülern selbst gegründete Jazzband, die die Zuschauer beispielsweise mit „From the Start“ und „Adventure of a Lifetime“ überzeugte.

Beeindruckende Solisten

Die Konzerte wurden auch von einigen Klavier-Solisten mitgestaltet. Mathilda Lemmen (6c) spielte zwei kleine Solostücke „Enjoy the Moment“ und „Karussellwalzer“, Peer Höfken (Q1) überraschte das Publikum mit einer Eigenbearbeitung von „All of Me“ und Valeria Miske (10a) spielte „Elegy for the Arctic“, ein besonders wehmütig klingendes Stück. 

Ein weiteres besonders emotionales Solo lieferte Lena Kristin Seibt aus der Klasse 6b mit „Kann mich irgendjemand hör‘n“ von der Schule der magischen Tiere. Sie beeindruckte mit ihrer Stimme und erntete tosenden Applaus.

Als Zugabe trat der Musikkurs der Q1 auf die Bühne und präsentierte das Stück „Mamma Mia”, zusätzlich mit einer ins Deutsche umgedichteten Strophe zum Mitsingen für alle. Und so endeten die Konzerte mit einem begeisterten „Unser Auftritt – der ist leider aus, und wir – gehen jetzt entspannt nach Haus“.