Ein 41-jähriger Dinslakener hat am Mittwochabend auf der Straße „Am Pfauenzehnt“ in Dinslaken einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Eine 44-jährige Beifahrerin wurde dabei so schwer verletzt, dass zunächst Lebensgefahr bestand. Ärzte in einem Dinslakener Krankenhaus konnten die Lebensgefahr inzwischen ausschließen. Das berichten Polizei und Feuerwehr.

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Gegen 21.15 Uhr fuhr der Mann auf der Straße „Am Pfauenzehnt“ aus Richtung Kleiststraße. In einem Kurvenbereich überholte er einen vorausfahrenden schwarzen BMW – ohne sicherzustellen, dass der Gegenverkehr frei war. Dabei stieß er frontal mit dem Auto einer entgegenkommenden 22-jährigen Dinslakenerin zusammen.

Die 44-jährige Beifahrerin der 22-Jährigen, ebenfalls aus Dinslaken, erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die 22-jährige Fahrerin und der 41-jährige Unfallverursacher wurden leicht verletzt. Rettungswagen brachten alle drei in Dinslakener Krankenhäuser.

41-Jähriger offenbar ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte konnten sich alle drei Insassen selbst aus ihren Fahrzeugen befreien. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher, trennte eine Fahrzeugbatterie ab und streute auslaufende Betriebsstoffe ab. Nach rund einer Stunde kehrten die Einheiten Stadtmitte und Hauptwache zu ihren Standorten zurück.

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Bei der Unfallaufnahme ergaben sich laut Polizei Hinweise, dass der 41-Jährige keine Fahrerlaubnis besitzt. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Essen dokumentierte den Unfall. Das Verkehrskommissariat übernahm die Ermittlungen und stellte beide Fahrzeuge sicher.

Weitere Feuerwehreinsätze im Stadtgebiet

Die Polizei sucht die Person, deren schwarzer BMW von dem 41-Jährigen überholt wurde. Hinweise nimmt die Polizeiwache Ost in Dinslaken unter (02064) 6220 entgegen.

Bereits im Laufe des Mittwochs war die Feuerwehr zu fünf weiteren Einsätzen ausgerückt. Die Lehrfeuerwache befreite unter anderem ein Baby aus einem Auto und löschte einen Kleinbrand. Am späten Nachmittag übernahm das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Hauptwache drei weitere Einsätze – in allen Fällen unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst.