Zusammenfassung
- Das Podcast-Duo von „Methodisch Inkorrekt“ bringt gemeinsam mit dem Klangkraft Orchester eine unterhaltsame Wissenschaftsshow in die Zechenwerkstatt Dinslaken.
- Das Programm „Melodisch Inkorrekt: Weltuntergang und Hoffnung“ verbindet physikalische Experimente, verständliche Erklärungen und abwechslungsreiche Orchestermusik – inklusive Musik einer Teslaspule.
- Trotz spannender Weltuntergangsszenarien bleibt die Show optimistisch und lädt ihr Publikum zum Staunen, Lachen und Nachdenken ein.
Wer meint, Orchesterkonzerte seien bisweilen langweilig, der hat am Samstag, 30. Mai, und Sonntag, 31. Mai, in Dinslaken die Gelegenheit, sich eines Besseren belehren zu lassen. Denn das Klangkraft-Orchester aus Duisburg zaubert an gleich zwei Tagen mit den Machern des erfolgreichen Wissenschaftspodcasts „Methodisch Inkorrekt“ eine außergewöhnliche Show auf die Bühne der Zechenwerkstatt in Dinslaken-Lohberg.
Zwischen Wissenschaft und Musik
In Anlehnung an den Podcast-Titel trägt das besondere Programm den Namen „Melodisch Inkorrekt: Weltuntergang und Hoffnung“. „Man bekommt uns, das ist der Weltuntergang und Hoffnung: Wir haben ein Orchester dabei, das Musik spielt“, kommentiert Podcaster Reinhard Remfort den Programmtitel. Gemeinsam mit Nicolas Wöhrl produziert er seit 2013 den Podcast „Methodisch Inkorrekt“. Die beiden promovierten Physiker erklären darin Themen aus verschiedenen Wissenschaftsgebieten. Ihre Live-Shows sind für ihren Humor, Selbstironie und bisweilen explosive Experimente bekannt.

In der Dinslakener Zechenwerkstatt bieten die beiden gemeinsam mit dem Klangkraft Orchester eine spannende und humorvolle Reise durch die größten Bedrohungen unseres Planeten – von gewaltigen Sonnenstürmen über Klimakipppunkte bis zu filmreifen Weltuntergangsszenarien. „Was Euch dort erwartet, sind ein paar Experimente von uns, aus der zweiten Show, die wir mal gemacht haben. Außerdem erklären wir einige Dinge. Dazu passend gibt es Musik vom Orchester“, verrät Reinhard Remfort im Podcast den Zuhörern.
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Zwischen den Experimenten und Erklärungen der beiden Physiker spielt das Orchester. Es entfaltet einen eindrucksvollen Klangraum, der die Themen emotional vertieft. So verschmelzen Wissenschaft und Musik zu einem Gesamterlebnis, das gleichermaßen zum Staunen, Lachen und Mitfiebern einlädt.
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Musikalisch wird dabei ein vielseitiges Programm geboten. Auf dem Zettel stehen unter anderem der erste Satz aus Gustav Mahlers 1. Sinfonie, Franz Schuberts „Unvollendete“, Mussorgskis „Die Nacht auf dem kahlen Berge“ sowie ikonische Filmmusiken und TV-Klassiker wie Star Wars, Raumschiff Orion, Ice Age und James Bond. „Ich würde schon alleine hingehen, um die Musik zu hören. Auf uns könnte ich verzichten“, kommentiert Reinhard Remfort das musikalische Programm.
Besonderes „Instrument“ mit Hochspannung im Einsatz
Das Konzert wird sicherlich auch schon deshalb spektakulär, weil ein besonderes „Instrument“ zum Einsatz kommen wird, wie die beiden Physiker bereits im Vorfeld in ihrem Podcast verraten haben. „Das Orchester hat eine Partitur schreiben lassen - für eine Teslaspule“, sagt Nicolas Wöhrl. Mit den von Nikola Tesla erfundenen Transformatoren lässt sich Musik machen, indem Hochspannungsfunken moduliert werden. Diese Funken bringen die Luft zum Schwingen und erzeugen so Schall.
Ein entsprechendes „Instrument“ kam auch schon bei „Methodisch Inkorrekt“-Shows zum Einsatz, damals gespielt von Reinhard Remfort. „Jetzt spielt sie wenigstens jemand, der das wirklich kann“, sagt der Physiker. „Das wird eine einmalige Sache“, verspricht Nicolas Wöhrl. „Schöne Location, schöne Musik, schöne Physiker.“ Nach den letzten beiden Worten rudert er nochmal zurück. „Nee. Das können wir leider nicht versprechen. Es sind nur wir beide.“
„Melodisch Inkorrekt“ in Dinslaken
Am Samstag, 30. Mai, startet das besondere Crossover zwischen Orchestermusik und Wissenschaft um 19.30 Uhr in der Zechenwerkstatt Lohberg. Am Sonntag, 31. Mai, geht es bereits um 17 Uhr los mit dem Programm.
Die Tickets für die Veranstaltungen kosten 25 Euro (ermäßigt 19 Euro) zuzüglich Gebühren. Die Karten sind dabei ausschließlich im Internet auf der Seite des Klangkraft Orchesters erhältlich: www.klangkraft.de/tickets.
Die Zechenwerkstatt (Platz der Vielfalt 8, Dinslaken) gehörte früher zur Zeche Lohberg und wird mittlerweile als Veranstaltungslocation genutzt. Parkplätze finden sich für gewöhnlich an der Hünxer Straße, an der Straße Energiering oder auf einer Fläche direkt an der Halle.
Das Besondere an dem Konzert: Trotz aller Weltuntergangsszenarien bleibt die Botschaft optimistisch. Denn die Wissenschaft zeigt nicht nur, was schiefgehen kann, sondern auch, wie Lösungen aussehen könnten. Genau dieser Perspektivwechsel macht „Melodisch Inkorrekt“ zu mehr als einem Konzert – es ist ein ebenso unterhaltsamer wie inspirierender Blick auf die großen Fragen unserer Zeit. Dafür bietet die Zechenwerkstatt Dinslaken mit ihrem industriellen Charme eine ansprechende Location. „Ich glaub‘, ich komm‘. Ich hab‘ Bock!“, kommentiert Nicolas Wöhrl.
Für beide Konzertabende sind noch Karten verfügbar. Für den Samstag ist das „Parkett“, also der Bereich direkt vor der Bühne, in der Zechenwerkstatt allerdings schon komplett ausverkauft. Wer sich das besondere Konzerterlebnis also nicht entgehen lassen möchte, sollte sich mit dem Kartenkauf beeilen.








