In einem Video, das am Mittwochmittag aufgenommen wurde, hat sich Bürgermeister Simon Panke noch einmal zum Verkehrsunfall auf der Hagenstraße geäußert. Da die Eindrücke des tragischen Verkehrsunfalls, bei dem zwei zwölfjährige Schüler verstorben waren, noch sehr tief sitzen würden, sei es für den Bürgermeister nicht verwunderlich, dass an die Stadtverwaltung viele Anfragen und Eingaben geschickt worden seien. Zudem habe man auch Vorschläge und Ideen erhalten, „die alle auf eines abzielen, nämlich dass die Verkehrssituation zu den Morgen- und Mittagstunden im Hagenbezirk etwas besser kontrolliert werden kann“.
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Bürgermeister Simon Panke kündigte an, dass diese Vorschläge gewissenhaft geprüft würden. „Das kann ich versichern und möchte dabei einmal sagen, das ist nicht neu, sondern wir haben auch in der Vergangenheit als Verwaltung immer dann, wenn Menschen sich gemeldet haben und auf eine Problemsituation hingewiesen haben, sehr gewissenhaft geprüft und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, die auch tatsächlich zu einer Verbesserung der Situation beitragen“, so der Verwaltungschef. Das werde man auch jetzt tun.
Geplant ist ein verwaltungsinterner Workshop
Man werde die Ergebnisse der Unfallkommission, die in nächster Zeit vorliegen werden, berücksichtigen. In einem verwaltungsinternen Workshop würden alle Leute zusammengebracht werden, die in ihren Fachbereichen mit dem Themenfeld Verkehrssicherheit rund um Schulen zu tun haben. Man werde die Expertise der Schulen, der Kitas und der Polizei einbeziehen.

Eine Sache, so Panke, sei dabei „sehr wichtig zu betrachten“: Bei Verkehrsmaßnahmen sei es häufig so, dass, wenn an einer Stellschraube gedreht werde, vielleicht an dieser Situation eine Veränderung eintritt, aber eben an zehn anderen Stellen im Umfeld auch. „Und damit die Lösung zukunftsfähig ist und tragfähig ist und tatsächlich zu einer Verbesserung im ganzen Umkreis führt und nicht nur an einer einzigen Stelle, gilt es umso mehr, einen kühlen Kopf zu bewahren. Und das ist im Moment geboten, auch wenn es natürlich etwas schwieriger ist als sonst“, sagt Panke.
Das könnte zur Lösung der Probleme beitragen
Innerhalb der Verwaltung sei noch eine Sache überlegt worden. Und die könnte nicht nur für den Hagenbezirk von Interesse sein, sondern auch an vielen weiteren Schulstandorten. „Wir werden jetzt prüfen, unter welchen Rahmenbedingungen wir die Möglichkeit haben, ehrenamtliche Schülerlotsinnen und Schülerlotsen auszubilden und an verschiedenen Stellen einzusetzen“, erklärte Panke, der glaubt, dass es ein Teil einer Lösung sein könnte. Und er meint, dass es in Dinslaken viele gibt, die diese Aufgabe übernehmen würden.
Am Ende des Videos bittet er darum: „Bitte geben Sie uns also noch ein kleines bisschen Zeit, um all diese Sachen zu prüfen.“



