Vor wenigen Monaten war die Verärgerung bei den Mitgliedern der DLRG Ortsgruppe Dinslaken groß. Ein Diebstahl an der am Rhein gelegenen Rettungsstation sorgte Ende Februar für große Betroffenheit. Unbekannte Täter hatten damals den Außenbordmotor eines Rettungsbootes entwendet und dabei weitere Schäden am Boot verursacht. Nur wenige Monate später konnte die Ortsgruppe einen bemerkenswerten Neuanfang feiern: Im Rahmen des traditionellen „Anfahrens“ wurde das neue Rettungsboot „Seerose“ offiziell getauft.
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Vor zahlreichen Gästen enthüllte die DLRG Jugend das neue Boot. Im Beisein von Bürgermeister Simon Panke übernahm die stellvertretende Vorsitzende der DLRG Jugend, Christina Bremekamp, die feierliche Taufe.
„Ein Boot, das Hoffnung weiterträgt“
Die DLRG Dinslaken hatte dabei großes Glück. Ein langjähriger Stammspender des DLRG Bundesverbandes stellte der DLRG ein neues Rettungsboot zur Verfügung. Da der Verlust des bisherigen Rettungsbootes innerhalb des Verbandes bekannt geworden war, wurde die Spende nach kurzer Abstimmung direkt an die Dinslakener Ortsgruppe weitergeleitet.
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Mit bewegenden Worten taufte Christina Bremekamp das neue Rettungsboot: „Bei Sturm, bei Nacht, bei Wellenschlag, bist du bereit an jedem Tag. Ein Boot, das Hoffnung weiterträgt, wenn Not die Menschen schwer bewegt. Ich taufe dich auf den Namen ‚Seerose‘, wünsche dir allzeit eine gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und der Crew erfolgreiche Einsätze und immer eine gesunde Heimkehr.“

Nach der Taufe wurde der neue Außenbordmotor in den vergangenen Wochen eingefahren. Inzwischen ist die „Seerose“ vollständig ausgerüstet, einsatzbereit und Teil der Dinslakener Rettungsflotte. Damit steht der Wasserrettungsdienst auf dem Rhein und den übrigen Gewässern im Kreis Wesel wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung.
DLRG bedankt sich für zahlreiche Spenden
Die Unterstützung aus der Bevölkerung und von zahlreichen Spendern war in den vergangenen Monaten überwältigend. Viele Menschen beteiligten sich an der Spendenaktion, nachdem bekannt geworden war, dass der gestohlene Motor des alten Bootes nicht versichert war. Die Ortsgruppe bedankt sich ausdrücklich für die große Solidarität und die vielen aufmunternden Nachrichten.
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Die Diebstahlserie entlang des Rheins hat jedoch Konsequenzen nach sich gezogen. Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei wurden inzwischen sämtliche Außenbordmotoren der DLRG Dinslaken markiert und registriert. Die Daten werden in einem zentralen Register hinterlegt und ermöglichen eine eindeutige Identifizierung der Motoren. Dadurch wird ein Weiterverkauf erheblich erschwert, insbesondere auch auf internationalen Märkten. Gleichzeitig dient die Registrierung als zusätzliche Abschreckung für potenzielle Täter.

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Mit der „Seerose“ blickt die DLRG Dinslaken nun wieder nach vorn. Das neue Rettungsboot wird künftig bei Einsätzen auf dem Rhein, bei der Absicherung von Veranstaltungen sowie bei der Suche und Rettung von Personen auf den Gewässern der Region zum Einsatz kommen.








