Vor der ersten Hitzewarnung des Jahres weist die Stadt Dinslaken auf ihr neues Hitzeportal im Internet hin. Unter dinslaken.de/hitzeportal bündelt die Stadt wichtige Hinweise und praktische Tipps zum Schutz vor Hitze. Hier ist etwa das Hitzewarnsystem des Deutschen Wetterdienstes verlinkt. Auch der aktuelle Hitzewarnstatus in Dinslaken wird mitgeteilt.
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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet ab Freitag, 19. Juni, mit einer Hitzewelle in der Region. Der aktuelle Hitzetrend des DWD zeigt, dass eine Hitzewarnung der Stufe 1 wahrscheinlich ist, so die Stadtverwaltung. Eine Hitzewarnung der Stufe 1 wird herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag den Schwellenwert von 32 Grad überschreitet und die Nacht keine ausreichende Abkühlung bringt.
Diese Menschen sind besonders belastet
Hohe Temperaturen können insbesondere in Verbindung mit warmen Nächten eine erhebliche Belastung für den Körper darstellen, so die Stadt Dinslaken. Besonders betroffen seien ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere, Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen oder regelmäßig Alkohol und Drogen konsumieren, wohnungslose sowie hilfsbedürftige und/oder alleinstehende Menschen und Menschen, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind.
Die richtige Ernährung bei Hitze
Auf dem Portal gibt es Tipps, wie sich Menschen schützen und andere unterstützen können. Dazu gehört etwa, regelmäßiges und ausreichendes Trinken - „am besten Wasser, ungesüßte Tees oder verdünnte Fruchtsäfte“, so die Stadt, sowie die richtige Ernährung. „Leichte, fettarme und vitaminreiche Speisen sind ideal, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten. Frisches Obst und Gemüse, wie Wassermelone, Gurken, Beeren oder Tomaten, liefern wichtige Flüssigkeit und Nährstoffe. Kalte Speisen wie Salate oder kalte Suppen sind erfrischend und helfen, die Körpertemperatur zu regulieren“, rät die Stadt. Schwere und fettige Gerichte sollte man meiden, regelmäßige kleine Mahlzeiten seien wichtig, um den Kreislauf stabil zu halten.
Hier gibt es Trinkwasser-Stationen
Die Aufkleber „Trinkwasser Station“ weisen auf „Wasserinseln“ im Stadtgebiet hin, an denen sich Menschen kostenlos erfrischen können. In Dinslaken sind das etwa die Glückauf-Apotheke (Sterkrader Str. 262), das Herz-Café der Diakonie (Kirchstr. 11) und der Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke an der Wassermühle in Hiesfeld (Am Freibad/Kirchstr.), „Dein Treff“ (Friedrich-Ebert-Str. 67) und die Stadtwerke (gerhard-Malina-Str. 1) in der Innenstadt sowie das P-Dorf am Baumschulenweg 6.
Was tun bei Hitzestress
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Außerdem gibt die Seite Tipps zum richtigen Abkühlen von Innenräumen, zum Verhalten draußen sowie im Auto sowie Handlungsanweisungen zur Ersten Hilfe bei Hitzestress. Erste Anzeichen hierfür seien starkes Schwitzen, Schwindel, Übelkeit oder Kopfschmerzen. Dann sei „die betroffene Person im Schatten am besten aufgehoben“, so die Stadt. Feuchte, kühle Tücher auf Stirn, Nacken oder Handgelenken können kühlen, Wasser oder isotonische Getränke können den Flüssigkeitshaushalt wieder ausgleichen.

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Bei Hitzeschlag – Anzeichen seien sehr hohe Körpertemperatur, Verwirrtheit, Krämpfe oder Bewusstlosigkeit – sei sofort der Rettungsdienst unter der Rufnummer 112 zu verständigen, so die Stadt.
Aktuelle Hitzewarnungen des DWD sind auch unter hitzewarnungen.de abrufbar. (aha)







