Temperaturen über 30 Grad – da ist Trinken besonders wichtig. Aber wo bekommen Bürger kostenlos Wasser? Die Stadt Dinslaken und die Regionalgruppe der Omas for Future aus Dinslaken machen auf die Kampagne „Wasserinseln“ des Kreises Wesel aufmerksam. Sie setzt sich dafür ein, dass „an Geschäften und Einrichtungen erkennbar wird, dass die eigene Trinkflasche vor Ort mit Leitungswasser aufgefüllt werden kann“, erklärt Sabine Gröning von der Gruppe der Omas for Future.
Bürger wollen mehr Stationen
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Bei ihren Aktionen und in Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern in Dinslaken habe die Gruppe erfahren, dass in der Bevölkerung ein großer Wunsch nach mehr öffentlichen Trinkstationen besteht. Bei einer Unterschriftenaktion wurden viele Unterschriften für dieses Anliegen gesammelt.

„Ich nehme den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger entgegen und freue mich sehr über das Engagement der Omas for Future“, so Bürgermeister Simon Panke. Die Stadt Dinslaken unterstütze die ehrenamtliche Gruppe dabei, Geschäfte und Einrichtungen anzusprechen mit der Bitte, sich an der Kampagne der „Wasserinseln“ des Kreises Wesel zu beteiligen. „Gemeinsam schaffen wir eine gute öffentliche Trinkwasserversorgung – nicht nur für die kommenden heißen Tage.“
Hier gibt es Wasserinseln
Schon jetzt weisen die Aufkleber „Trinkwasser Station“ auf „Wasserinseln“ im Stadtgebiet hin, an denen sich Menschen kostenlos erfrischen können. In Dinslaken sind das etwa die Glückauf-Apotheke (Sterkrader Str. 262), das Herz-Café der Diakonie (Kirchstr. 11) und der Trinkwasserbrunnen der Stadtwerke an der Wassermühle in Hiesfeld (Am Freibad/Kirchstr.), „Dein Treff“ (Friedrich-Ebert-Str. 67) und die Stadtwerke (Gerhard-Malina-Str. 1) in der Innenstadt sowie das P-Dorf am Baumschulenweg 6.
Auch bei vielen Einrichtungen der Stadt gibt es Trinkwasser: Wer eine Wasserflasche kostenfrei auffüllen möchte, kann das zu den Öffnungszeiten in der Stadtinformation am Rittertor und im Museum Voswinckelshof tun. Aufgefüllt werden die Flaschen in den Küchenzeilen, die öffentlich zugänglich sind. In anderen städtischen Gebäuden sind die WC-Einrichtungen öffentlich zugänglich, um dort Trinkwasser aus den Wasserhähnen zu zapfen.
Wer sich an der Kampagne beteiligen möchte, erhält weitere Informationen unter Trinkwasser Stationen im Kreis Wesel oder kann sich direkt an den Kreis Wesel wenden: klima-gesundheit@kreis-wesel.de.
Die Stadt Dinslaken arbeitet gemeinsam mit der Zukunftsinitiative Klima.Werk von Emschergenossenschaft und Lippeverband, 15 weiteren Kommunen sowie dem Kreis Recklinghausen im Projekt HAP.Regio. Ziel ist es, die Bevölkerung vor den Auswirkungen zunehmender Hitze zu schützen, über Gesundheitsrisiken aufzuklären, Schutzmaßnahmen bekannt zu machen und die Widerstandsfähigkeit der Städte gegenüber Hitzeereignissen zu stärken.
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Hier gibt es kostenlose Trinkflaschen
Als begleitende Aktion verteilt die Stadt Dinslaken 40 kostenfreie Trinkflaschen. Damit soll auf die Bedeutung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr an heißen Tagen aufmerksam gemacht werden. „Gerade bei hohen Temperaturen ist regelmäßiges Trinken eine wichtige Voraussetzung, um gesundheitlichen Belastungen durch Hitze vorzubeugen“, heißt es. Die Trinkflaschen sind ab sofort in der Stadtinformation am Rittertor erhältlich – natürlich nur solange der Vorrat reicht.
Weitere Informationen zu HAP.Regio finden Interessierte unter klima-werk.de/sinnes-wandel/hapregio-mehr-schutz-in-der-heissen-stadt sowie im Hitzeportal der Stadt Dinslaken auf dinslaken.de/hitzeportal#.







