Die Hitzewelle hat Dinslaken im Griff und das schlägt sich auch auf den Trinkwasserverbrauch nieder. Die Mitarbeiter im Wasserwerk brauchen an Sommertagen wie diesen eigentlich gar nicht aufs Thermometer schauen, die Werte auf der Anzeigentafel in der Leitwarte geben allein schon Aufschluss darüber, wie sehr die Menschen in Dinslaken eine Erfrischung benötigen. Aber es sind nicht allein die extremen Temperaturen draußen, die sich derzeit im Wasserbrauch widerspiegeln, es ist auch die Fußball-Weltmeisterschaft.

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Dieses Phänomen allein ist nichts Neues. Es gab sogar 2006 einen Animationsfilm, Aardmans „Flutsch und weg“, in dem der Wasserschwall durch die gleichzeitigen Toilettengänge der Fußballfans nach dem Spielende des Finales auf dramatische Art und Weise handlungsrelevant war.
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Doch die Statistiken der Wasserwerke Dinslaken bilden dieses Phänomen noch viel engmaschiger ab, denn sie zeichnen die Wasserabgabe im Sekundentakt auf. Schaut man nun auf die Auswertungen vom 20. und 25. Juni, jeweils von kurz vor 22 Uhr bis kurz nach Mitternacht, lassen sich die Deutschlandspiele gegen Elfenbeinküste bzw. Ecuador darin deutlich ablesen. Der Wasserverbrauch sinkt jeweils nach dem Anpfiff stark und kontinuierlich ab, steigt aber am Anfang der Halbzeitpause schlagartig um 50 Prozent an.
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Interessant ist aber, dass selbst eine Änderung der Fifa im diesmaligen Reglement in Dinslaken nicht ohne messbare Folgen bleibt. Zwar sind die Ausschläge beim Wasserverbrauch nach wie vor nach Spielende mit einer Steigerung um 65 Prozent am höchsten – gefolgt von denen in der Halbzeitpause, aber man kann tatsächlich auch eindeutig kleine Spitzen während der dreiminütigen Erfrischungspausen in jeder Halbzeit der Deutschlandspiele erkennen.







