Das Straßentheaterprojekt „Von Nord nach West – Die Werkstattbühne unter freiem Himmel“ macht im Juli wieder in Dinslaken Station. An vier Mittwochabenden, beginnend am 8. Juli, jeweils um 18 Uhr, wird der Bereich rund um den Ententeich an der Kathrin-Türks-Halle zur offenen Bühne für Straßentheater, Artistik, Clownerie und Performance. Das teilt die Din-Event GmbH mit, die die Reihe seit 2021 veranstaltet.

Werkstattbühne: Neue Stücke vor echtem Publikum

Das bundesweite Netzwerk richtet sich an professionelle Ensembles aus Deutschland und dem europäischen Ausland. Auf der Werkstattbühne testen die Künstler ihre Stücke vor Publikum, bevor sie damit auf große Festivals gehen. Zuschauerinnen und Zuschauer erleben die Produktionen also oft vor der offiziellen Premiere – und dürfen den Künstlerinnen und Künstlern besonders nah kommen.

Das Konzept stammt ursprünglich aus Mülheim an der Ruhr und hat sich in den vergangenen Jahren auf zahlreiche Städte ausgeweitet. Der Eintritt zu den Straßentheater-Abenden am Ententeich ist frei. Allerdings wird um eine Spende gebeten.

Das Programm der Werkstattbühne am Ententeich

Den Auftakt am 8. Juli macht die belgische Künstlerin Tine Thevissen mit ihrer Figur Gina und nimmt das Publikum mit einer Mischung aus Clownerie und Körpertheater mit auf eine humorvolle Reise. Danach folgt das österreichische Duo Hanschitz & Beirer mit „still interwoven“, einer Verbindung aus zeitgenössischem Zirkus und visuellem Theater.

Am 15. Juli bringt die Compagnie Crelle mit „Die Flying Sisters“ Akrobatik und moderne Erzählformen zusammen. Im Anschluss steht das Duo Silas mit „Silasition“ auf der Bühne und verbindet Zirkuskunst, Comedy und direkter Interaktion mit dem Publikum.

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Am 3. Programmabend, dem 22. Juli, widmet sich die Performancekünstlerin Ariane Oechsner in „bare feasts“ gesellschaftlichen Ritualen und Gemeinschaft. Danach zeigt die Cia Express mit „Inkognito“ temporeiches Straßentheater zwischen Akrobatik und Physical Theatre. Dabei prägen überraschende Wendungen und ein direkter Kontakt zum Publikum die Show.

Zum Abschluss des Programms am 29. Juli: erzählt das Duo Mio in „Zusammen ist man weniger allein“ mit Partnerakrobatik Geschichten über Freundschaft und Alltag. Triority Circus beendet die Reihe mit „Shrouded“, einer Produktion des zeitgenössischen Zirkus.