Unter dem Motto „Verändern, um Leben zu retten“ wird am Dienstag, 21. Juli, an Menschen erinnert, die infolge ihres Drogenkonsums oder einer Suchterkrankung verstorben sind. Die Feuerwehr Dinslaken beteiligt sich an diesem Gedenktag und setzt dabei bewusst einen Schwerpunkt auf die Ausbildung ihres Rettungsdienstnachwuchses.
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Die angehenden Notfallsanitäter lernen nicht nur medizinische Maßnahmen und rettungsdienstliche Abläufe, sie lernen auch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen mit Respekt, Verständnis und Professionalität zu begegnen. Wie es in einer von der Feuerwehr Dinslaken veröffentlichten Mitteilung heißt, sei es deshalb ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung, sich mit den Hintergründen von Suchterkrankungen auseinanderzusetzen, Vorurteile zu hinterfragen und einen wertschätzenden Umgang mit allen Hilfesuchenden zu entwickeln.
Das haben die Feuerwehr-Azubis gelernt
Wie wichtig dieser Ausbildungsaspekt ist, zeigen vier Auszubildende des dritten Lehrjahres zum Notfallsanitäter. Gemeinsam entwickelten und produzierten sie ein Video, das am 21. Juli veröffentlicht wird. „Während unserer Ausbildung haben wir gelernt, dass hinter jedem Einsatz ein Mensch mit seiner eigenen Geschichte steht. Gerade Menschen mit einer Suchterkrankung brauchen einen professionellen, respektvollen und vorurteilsfreien Umgang. Mit unserem Video möchten wir zeigen, warum dieses Verständnis für uns als angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter so wichtig ist“, erklären die vier Auszubildenden.
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Da die vier Auszubildenden am 22. Juli ihre mündliche staatliche Abschlussprüfung absolvieren, können sie nicht persönlich an der Gedenkveranstaltung teilnehmen. Mit ihrem Video möchten sie dennoch ein Zeichen setzen und ihre Unterstützung für den Gedenktag zum Ausdruck bringen.

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Die zentrale Gedenkveranstaltung wird in Dinslaken von der Diakonie Dinslaken gemeinsam mit verschiedenen Suchthilfeeinrichtungen und Kooperationspartnern organisiert. Sie beginnt um 10 Uhr mit einem Angehörigenfrühstück in „Dein Treff – das öffentliche Wohnzimmer“, Friedrich-Ebert-Straße 67. Anschließend findet auf dem Neutorplatz eine Gedenkveranstaltung mit Pfarrer Mirko Lipski-Reinhardt statt. Von 11 bis 15 Uhr stehen Informationsstände unter dem Motto „Aufklärung, Information und Gedenken“ bereit. Besucher können sich über Suchterkrankungen, Hilfsangebote in Dinslaken sowie die Lebensgeschichten betroffener Menschen informieren.





