Die Feuerwehr Dinslaken hat am Samstag drei Einsätze in Folge bewältigt – darunter eine ungewöhnliche Amtshilfe für die Polizei und einen Notarzteinsatz, bei dem ein Rettungshubschrauber benötigt wurde.

Täglich (außer Samstag)
Dinslaken-Newsletter: Jetzt kostenlos anmelden!
Nachrichten, Service, Reportagen: Jeden Tag wissen, was in unserer Stadt los ist.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Gegen 9 Uhr rückten die Einsatzkräfte in den Stadtteil Lohberg aus. Dort hob die Drehleiter zwei Polizeibeamte im Rettungskorb zu einem geöffneten Fenster. So gelangten die Beamten ohne Sachschaden in die Wohnung. Das teilt die Feuerwehr Dinslaken mit. Weitere Informationen wie der Grund für den Polizeieinsatz waren zunächst nicht bekannt.
Rettungshubschrauber landet in der Stadtmitte
Um 15 Uhr folgte ein Einsatz in der Stadtmitte. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der medizinischen Versorgung einer Person und half beim Transport zum Rettungswagen. Ein Rettungshubschrauber brachte zusätzlich einen Notarzt auf dem Luftweg an den Einsatzort. Die letzten Meter zur Einsatzstelle legte der Notarzt gemeinsam mit einer Streifenwagenbesatzung zurück. Der Hubschrauber landete auf einem Parkplatz an der Max-Eyth-Straße. Bilder vom Einsatz kursierten in den sozialen Netzwerken.
Lesen Sie weitere Themen aus Dinslaken
Direkt im Anschluss alarmierte die Leitstelle das Hilfeleistungslöschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug zu einem Bodenfeuer auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs, ebenfalls in der Stadtmitte. Mitarbeitende des Betriebs löschten die Flammen bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Bereich anschließend auf Glutnester und führten Nachlöscharbeiten durch.
Trockenheit: Feuerwehr appelliert an die Bürger
Wegen der anhaltenden Trockenheit ist die Waldbrandgefahr derzeit hoch. Die Feuerwehr Dinslaken bittet deshalb darum, in Wäldern und waldnahen Bereichen auf offenes Feuer und Rauchen zu verzichten. Auch Zigaretten dürften nicht achtlos in die Natur geworfen werden, so die Feuerwehr. Neben rechtlichen Konsequenzen bestehe die Gefahr, dass bereits eine kleine Glut einen Vegetationsbrand auslöse, so die Feuerwehr.







