Die Emschergenossenschaft asphaltiert ihren öffentlich zugänglichen Betriebsweg, um für einen besseren Fahrkomfort auf dem Emscher-Weg zu sorgen. Daher finden ab September zwischen der Lindnerstraße in Oberhausen und der Heerstraße in Dinslaken Bauarbeiten statt, die bis Ende November andauern sollen. Die Arbeiten werden zum Ausbau der Nahmobilitätsinfrastruktur durchgeführt, in die die Emschergenossenschaft auf der gesamten Strecke des Emscher-Weges rund 3,6 Millionen Euro investiert.

Mehr aus Dinslaken,Voerde und Hünxe

Alle Nachrichten aus Dinslaken, Voerde und Hünxe lesen Sie hier. +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram und Facebook +++

In mehreren Abschnitten wird der Weg dafür gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. Für die Asphaltierung des Emscher-Weges wird zunächst die obere Schicht des vorhandenen Betriebsweges abgezogen. Im Anschluss erfolgen eine Aufschotterung und Verdichtung des Weges mit Recycling-Material. Hierbei kann es teilweise auch zu Erschütterungen kommen.

Nach der Aufschotterung und Verdichtung werden eine Asphalttrag- sowie eine Deckschicht aufgebracht. Nach der Aushärtung der Asphaltflächen wird noch eine sogenannte Bitumenschicht aufgespritzt, in die ein helles Moräne-Splitt-Gemisch eingewalzt wird. Diese Schicht sorgt später dafür, dass sich der Asphalt in den Sommermonaten nicht aufheizt. Etwa zwei Wochen später wird die bearbeitete Fläche noch einmal mit einem Besenwagen abgefegt, um eventuelle Reststeinchen zu beseitigen.

Betreten der Baustellenbereiche ist verboten

Die Emschergenossenschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Betreten der Baustellenbereiche für Unbefugte strengstens verboten und mit Gefahren verbunden ist. Da der Recycling-Schotter auch Glas- und Porzellanscherben enthalten kann, können diese – solange der Weg nicht vollständig fertiggestellt ist – zu Beschädigungen an Fahrradreifen sowie zu Schnittverletzungen an Hundepfoten führen. Quer gespannte Höhenschnüre können darüber hinaus zu Stürzen und schweren Verletzungen bei unbefugtem Betreten oder Befahren führen. Zudem ist jederzeit mit Schwerlastverkehr durch Lastwagen oder Radlader zu rechnen.

Parallel zu den Asphaltarbeiten wird die Emschergenossenschaft die Beschilderung des Emscher-Weges erneuern. Die Verbotsschilder für Spazierende und Radfahrende während der Baustelle gelten auch dann, wenn die Absperrungen zeitweise für den Baustellenverkehr – und nur für den Baustellenverkehr – geöffnet werden. Erst nach Abschluss aller Arbeiten wird der dann fertiggestellte Betriebsweg als Rad- und Fußweg für die Öffentlichkeit freigegeben.