Zwischen 1200 und 1800 Menschen nutzen jede Woche das Angebot der Dinslakener Tafel. Sie erhalten günstig Lebensmittel, die für sie sonst nicht erschwinglich wären. Der dahinterstehende Verein ist nicht nur auf Lebensmittelspenden aus dem Handel und auf Ehrenamtler angewiesen. Zudem trägt er einige Kosten.

Mehr aus Dinslaken,Voerde und Hünxe

Alle Nachrichten aus Dinslaken, Voerde und Hünxe lesen Sie hier. +++ Abonnieren Sie unseren Newsletter per Mail oder folgen Sie uns bei Whatsapp, Instagram und Facebook +++

Nun erhält die Tafel an der Hünxer Straße eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Sie erhofft sich dadurch zukünftig geringere Energiekosten. Dafür setzt der Verein auf „DINSonnenStrom“: Das ist ein Dienstleistungsangebot der Stadtwerke Dinslaken für die heimische Nutzung von Sonnenenergie.

So viel Strom erzeugt die neue Photovoltaikanlage

Als sich das Team der Tafel für den Kauf eines E-Transporters entschied, fasste es den Entschluss für die Installation der PV-Anlage, heißt es in einer Mitteilung der Stadtwerke. Aktuell wird der Stromverbrauch vor allem durch das Kühlhaus bestimmt, in dem die gespendeten Lebensmittel bis zum Verkauf gelagert werden.

Auch interessant

Die PV-Anlage, die derzeit auf dem Dach des Gebäudes an der Hünxer Straße installiert wird, wird jährlich im Schnitt 28.000 kWh Strom aus regenerativer Sonnenenergie produzieren, so die Stadtwerke ‒ theoretisch sei das genug Strom für neun bis zehn Haushalte. Das deckt demnach sowohl den aktuellen Bedarf der Tafel als auch den des E-Transporters, der eine eigene, sonnenstromgespeiste Wallbox erhält. Die überschüssige Energie kann die Tafel ins Stromnetz einspeisen und erhält dafür eine Einspeisevergütung.

Bei den Stadtwerken zeigte man sich vom Einsatz der Dinslakener Tafel beeindruckt ‒ für die Menschen in der Stadt und für eine nachhaltige Energieversorgung. Deshalb gewährten sie der Tafel einen zehnprozentigen Rabatt.