Auf den Eisenbahnverbindungen zwischen Duisburg und Düsseldorf ist es am Donnerstagmorgen und -vormittag zu Verspätungen und Zugausfällen gekommen. Davon waren sowohl der Regional- als auch der Fernverkehr betroffen. Teilweise wurden Züge umgeleitet.

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Der Grund für die Störungen war ein nächtlicher Notarzteinsatz an der Haltestelle Düsseldorf-Angermund, wie die Bundespolizei mitteilte. Demnach war gegen 3.30 Uhr ein 30-Jähriger ohne Fremdeinwirkung vom Bahnsteig in die Gleise gefallen. Ein durchfahrender Zug des RE1 erfasste den Mann. Der Lokführer gab der Polizei gegenüber an, dass der Betroffene einen Koffer dabei gehabt habe und „taumelnd ins Gleis gefallen“ sei. Der 21-jährige Lokführer führte eine Vollbremsung durch, konnte aber nicht verhindern, dass der 30-Jährige vom Zug überfahren wurde. Dabei erlitt der Mann tödliche Verletzungen.

Der Bundespolizei zufolge befanden sich in dem Regionalexpress 126 Fahrgäste, die mit einem speziell eingerichteten Shuttleservice ihre Reise fortsetzen konnten. Der WDR berichtet, dass der Lokführer psychologisch betreut werde.

Der Streckenabschnitt zwischen Düsseldorf-Angermund und Düsseldorf-Flughafen war bis 9 Uhr gesperrt. Der Fernverkehr wurde umgeleitet. Zwischen Duisburg-Großenbaum und Düsseldorf Flughafen setzte die Bahn ab 6 Uhr Ersatzbusse ein. Bis in den Vormittag hinein kam es zu Verspätungen und Zugausfällen.

mein mit dpa