Tausende Menschen haben am Samstag (21. Juni) den „Christopher Street Day“ in Düsseldorf gefeiert. Unter dem Motto „Liebe verbindet – Hass zerstört“ sind die Unterstützer der queeren Szene in einem Demonstrationszug durch die Innen- und Altstadt gezogen. Laut Polizei nahmen etwa 7300 Menschen an der Demo teil.
Bei Temperaturen um die 30 Grad hatten viele Menschen regenbogenfarbene Fächer mitgebracht, einige auch Schirme in den bunten CSD-Farben. Mehr als 50 Gruppen hatten sich zu der Demo angemeldet. Darunter waren auch Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Parteien, der „Omas gegen Rechts“ und der schwul-lesbischen Karnevalsgesellschaft KG Regenbogen.
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„Ihr seid alle gekommen, um Flagge zu zeigen, um Rückgrat zu zeigen!“, rief Mitorganisator Karl-Heinz Wahle den Demonstrantinnen und Demonstranten zu. Das Motto des CSD solle diesmal besonders auf die aktuelle politische Situation in Deutschland und der Welt Bezug nehmen. „Ja, es gibt immer mehr Menschen, die lieber hassen als lieben. Die lieber zerstören wollen als aufbauen“, sagte Wahle. Umso wichtiger sei es, dass die queere Gemeinschaft sichtbar sei und bleibe. Die Veranstalter wollen nach eigenen Worten auch mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen für Toleranz und Akzeptanz einstehen. (mit dpa)


